Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Judokas schultern eine Mammutaufgabe

Organisatorisch und sportlich hat die TSG im Vorfeld der Erstliga-Finalrunde der Frauen in Backnang eine ganze Menge zu tun

Viel los ist bei der TSG-Judoabteilung ja immer, aber aktuell ist es noch ein bisschen mehr. Am Samstag, 3. November, findet zum zweiten Mal nach 2016 die Bundesliga-Finalrunde der Frauen in der Karl-Euerle-Halle statt. Der Grund: Backnangs Erstliga-Frauenteam wurde in dieser Saison wieder Südmeister und somit zum Ausrichter der Play-offs bestimmt.„Es ist eine Mammutaufgabe“, schnauft TSG-Trainer Jens Holderle im Vorfeld.

Ist im Vorfeld der Finalrunde in Backnang als Organisator und als Trainer der TSG-Erstliga-Kämpferinnen gefordert: Jens Holderle. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Ist im Vorfeld der Finalrunde in Backnang als Organisator und als Trainer der TSG-Erstliga-Kämpferinnen gefordert: Jens Holderle. Foto: A. Becher

Von Katharina Klein

Eigentlich hat die Judoabteilung der TSG Backnang Erfahrung im Ausrichten großer Turniere. Die Finalrunde aber ist ein ganz anderes Kaliber: „Es gibt viele Formalitäten, die erledigt werden müssen, und Vorschriften, die zu beachten sind“, erklärt Trainer Jens Holderle. Aber zurück zum Anfang: Unter seiner Leitung kämpfte sich das Erstliga-Frauenteam in dieser Saison ohne Niederlage durch die Südgruppe. Es gab ein Unentschieden und vier Siege zu feiern. Platz eins und die damit verbundene Ausrichtung der Play-offs in diesem Jahr war die Folge.

Bei aller Freude über die tollen Ergebnisse während dieser Runde bedeutet ein solches Ereignis aber vor allem auch sehr viel Arbeit: „Wir sind schon seit Wochen mit der Planung beschäftigt“, erzählt der Coach. Jeden Montagabend kommen die Hauptorganisatoren zusammen und besprechen die neuen Entwicklungen. Einiges ist anders als noch vor zwei Jahren, als die Endrunde schon mal in Backnang stieg. Damals gab es keine professionelle Security und auch kein ausgeklügeltes Akkreditierungssystem. Jetzt aber schon. Viele andere Sachen sind hingegen gleich geblieben: Die Gegebenheiten in der Karl-Euerle-Halle zum Beispiel, die nur sechs der sieben benötigten Umkleidekabinen zu bieten hat, oder auch die Suche nach Helfern und die finanzielle Belastung für den Verein. „Es ist eine Herausforderung“, gibt Holderle ehrlich zu, setzt jedoch nach: „Wir freuen uns, dass wir der Ausrichter sind und so eine Großveranstaltung wieder nach Backnang holen konnten. Es ist eine ganz tolle Sache für den Verein, die Stadt und die Region.“

Derzeit fungiert er zwar eher in der Rolle des Organisators, aber die sportlichen Aufgaben beschäftigen ihn mindestens genauso häufig. Seit 2013 waren er und die Frauen stets in der Finalrunde vertreten. In den Jahren 2013, 2014 und 2016 wurden sie am Ende Dritte, 2015 Vizemeister und im letzten Jahr holten sie den Meistertitel. Am 3. November steigt das Backnanger Team im Halbfinale ein, erreicht also wieder schon sicher mindestens die Bronzemedaille. Gegen wen die TSG an diesem Tag ran muss, entscheidet sich in den Viertelfinals. Hier messen sich zum einen der JC 71 Düsseldorf als Zweiter der Nord-Gruppe mit dem JC Wiesbaden, der sich auf Platz drei der Gruppe Süd befindet, und zum anderen der JSV Speyer (Platz zwei im Süden) gegen den Brandner SV (Platz drei im Norden). Der Halbfinalgegner der TSG wird entweder Düsseldorf oder Wiesbaden sein. „Egal wie es kommt, es gibt keine leichten Gegner“, weiß Holderle schon jetzt.

Zum Artikel

Erstellt:
18. Oktober 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Rems-Murr-Sport

Nach 26 Jahren zurück in der Bezirksliga

Aufstiegsgeschichten: Die Fußballer der SG Oppenweiler/Strümpfelbach holen sich zwei Titel. Während die erste Mannschaft Meister in der Kreisliga A2 geworden ist und den Sprung nach oben schafft, sichert sich die Zweite den ersten Platz in der Kreisliga B5.

Rems-Murr-Sport

Eine Identifikationsfigur hört auf

Handballerin Dorothea Csauth beendet ihre Laufbahn, bleibt dem Sport und dem Verein aber weiterhin verbunden. Die 29-Jährige hat in den vergangenen zwei Jahren mit dem HC Oppenweiler/Backnang zwei Aufstiege und den Bezirkspokalsieg gefeiert.