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Kerber und Zverev haben in Perth viel vor

Das deutsche Tennisduo startet erfolgreich in den Hopman-Cup

Perth /SID - Angelique Kerber stand im Kabinengang und wirkte ein wenig ungeduldig. „Wo bleibt er denn nur?“, schien sie sich zu fragen. Noch war ja ein bisschen was zu tun, auch wenn es um nichts mehr ging. Dann jedoch bog Alexander Zverev schon um die Ecke, und keine Stunde später hatten Kerber und Zverev zum Endstand von 3:0 gegen Spanien das Mixed zum Auftakt des Hopman-Cups gewonnen. Doch das war für beide an diesem Tag die leichteste Übung. Ende des Jahres steht der Hopman-Cup zugleich für den Start ins neue Tennisjahr, so gesehen begann 2019 für die Wimbledon-Siegerin und den Sieger des ATP-Finales mit Schwerstarbeit. Kerber rang in einem hochklassigen Match die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Garbine Muguruza mit 6:2, 3:6, 6:3 nieder. Zverev gewann anschließend sein nicht minder spannendes Duell gegen David Ferrer mit 6:4, 4:6, 7:6. Das Doppel ging mit 4:2, 4:3 an die Deutschen.

Die Einzel rissen das Publikum im RAC Dome von Perth phasenweise von den Sitzen. „Es ist immer schwer, gegen einen anderen Grand-Slam-Champion zu spielen, deswegen bin ich wirklich happy, wie ich gespielt habe. Ich habe versucht, mein erstes Match des Jahres zu genießen“, sagte Kerber nach ihrem Härtetest. Gegen Muguruza, Siegerin der French Open 2016 sowie in Wimbledon 2017 und derzeit die Nummer 18 der Weltrangliste, hatte sie zuvor fünfmal in Serie verloren. Seit ihrer ersten Teilnahme bei der inoffiziellen Mixed-WM zum vergangenen Jahreswechsel hat Kerber alle Einzel gewonnen, im Januar unterlagen sie und Zverev dann allerdings im Endspiel gegen Roger Federer und Belinda Bencic, die auch diesmal das Schweizer Team bilden.

Das Finale findet am 5. Januar statt, Kerber und Zverev müssen aber erst noch gegen Frankreich (2. Januar) und Gastgeber Australien (4. Januar) antreten. Zverev hat keine Zweifel daran gelassen, um was es für ihn in Perth geht. Erstens: „Wir wollen diesmal gewinnen.“ Zweitens: Der Hopman-Cup „ist die perfekte Vorbereitung auf Melbourne“, also auf die Australian Open (ab 14. Januar). Bis dahin hat Zverev noch zu tun: Der 36 Jahre alte Ferrer verlangte dem Weltranglistenvierten alles ab.

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Erstellt:
31. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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