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Klopp: „Ich bin wirklich kein Idiot“

Auslandsfußball: Liverpools Trainer fiebert Duell mit Guardiola entgegen

Liverpool/Turin /DPA - Von wegen fußballlose Zeit: In England fiebern alle dem Gipfeltreffen zwichen dem FC Liverpool und Manchester City entgegen. In Italien zeigte sich Cristiano Ronaldo treffsicher. England Schon während der Partie kamen Jürgen Klopp die Tränen, nach Schlusspfiff klopfte sich der gerührte Coach des FC Liverpool immer wieder aufs Herz und warf Kusshändchen ins Publikum. Trotz des emotionalen Jahresausklangs bei der 5:1-Demontage des FC Arsenal wollte der Ex-Dortmunder vor dem Gipfeltreffen mit Manchester City und Pep Guardiola aber weiter nichts vom Titel wissen. „Ich bin nicht die klügste Person der Welt, aber ich bin wirklich kein Idiot“, sagte Klopp nach dem achten Pflichtspielsieg in Serie. „Es ist nicht wichtig, wie viele Punkte du im Dezember vorne liegst.“

Mit der Demonstration seiner Offensivstärke um Dreifach-Torschütze Roberto Firmino sowie Mohamed Salah und Sadio Mané, die jeweils einmal trafen, erhöhte der Tabellenführer der Premier League den Druck auf ManCity. Sollten die weiter ungeschlagenen Reds das Duell am 3. Januar beim Verfolger gewinnen, bräuchte das Team des früheren Bayern-Trainers bei dann zehn Zählern Rückstand schon eine immense Aufholjagd. „Es ist ein Marathon, den wir laufen“, warnte Klopp dennoch und rechnete den Punktevorsprung vor: „Wenn wir gegen City gespielt haben, könnten es nur noch vier sein.“

Guardiola stimmt in die ersten Psychospielchen mit ein – und schob die Favoritenrolle direkt wieder dem Kontrahenten zu. „Was können wir sagen, wenn Liverpool neunmal keinen Gegentreffer bekommt und viele Tore erzielt. Wir können damit nicht mithalten, wenn wir uns mit ihnen vergleichen“, gestand der frühere Bayern-Coach. Am Sonntagnachmittag zog City nach und schob sich mit dem 3:1-Sieg beim FC Southampton von Ralph Hasenhüttl an Tottenham Hotspur vorbei auf Rang zwei.

ItalienSuperstar Cristiano Ronaldo hat Juventus Turin mit zwei Toren zum nächsten Sieg in der Serie A geführt. Der Portugiese sorgte mit seinen Saisontoren Nummer 13 und 14 für ein 2:1 im letzten Heimspiel des Jahres gegen Sampdoria Genua.

Unterdessen haben die Fans des SSC Neapel nach rassistischen Beschimpfungen gegen den Senegalesen Kalidou Koulibaly ihren Abwehrchef mit einer Plakataktion unterstützt. Bei der Partie gegen Bologna (3:2) hielten die Neapel-Anhänger Fotos von Koulibaly und Transparente mit der Aufschrift „Stopp Rassismus“ hoch. Koulibaly war am zweiten Weihnachtstag bei der Partie gegen Inter Mailand im San-Siro-Stadion mit Affenlauten beleidigt worden.

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Erstellt:
31. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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