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Lena Schlag sprintet mit Bestzeit ins Finale

Weissacher Hürdentalent glänzt bei deutscher Jugendmeisterschaft

Zufriedene Läuferin, stolze Trainerin: Lena Schlag (links) und Sinje Kühnert nach Platz sechs über 400 Meter Hürden. Foto: privat

Zufriedene Läuferin, stolze Trainerin: Lena Schlag (links) und Sinje Kühnert nach Platz sechs über 400 Meter Hürden. Foto: privat

(lgw). Mit starken Auftritten überzeugte Lena Schlag bei den deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathleten im Donaustadion in Ulm. Das Talent der LG Weissacher Tal sprintete über 400 Meter Hürden mit einer neuen persönlichen Bestzeit ins Finale der U 20 und erfüllte sich damit einen Traum. Auch im Rennen der besten Deutschen in dieser Altersklasse schlug sie sich wacker und landete auf dem sechsten Rang.

Bevor Lena Schlag zu ihrem Vorlauf antreten konnte, war Geduld gefordert. Der starke Regen sorgte für eine zweistündige Unterbrechung der Wettkämpfe, doch das Talent aus dem Täle zeigte sich davon gänzlich unbeeindruckt. Auf Bahn sechs einsortiert, war es das klare Ziel und der Anspruch der Weissacher Nachwuchshoffnung, einen der ersten drei Plätze zu belegen, um auf direktem Weg ins Finale am letzten Tag der Titelkämpfe in Ulm einzuziehen. Fokussiert und ohne technische Fehler flog sie über die zehn Hürden im weiten Rund und konnte sich auf den letzten Metern gegen die auf der Nebenbahn laufende Rivalin aus Karlsruhe durchsetzen. Die Uhr blieb nach 62,28 Sekunden stehen, eine neue persönliche Bestzeit. „Ich bin sehr erleichtert“, betonte Lena Schlag nach dem Rennen. „Ich wollte unbedingt ins Finale und das habe ich geschafft. Dass zudem noch die Bestzeit beim wichtigsten Saisonwettkampf herausspringt, freut mich umso mehr.“

Lena Schlag ruft auch im Finale noch einmal alles ab und passiert die Ziellinie als Sechste

Die 18-Jährige war damit aber noch nicht satt, sie wollte auch im Finale am Tag darauf wieder alles abrufen. Obwohl ihr der Vorlauf noch in den Beinen steckte, überzeugte sie im Kräftemessen mit den besten deutschen U-20-Frauen über 400 Meter Hürden und passierte die Ziellinie im ausgeglichenen Feld als Sechste und als beste Baden-Württembergerin. „Ich freue mich, dass Lena in Ulm beim Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung abrufen konnte und wir die Saison nun erfolgreich beschließen können“, sagte Trainerin Sinje Kühnert: „Das Finale hatte sie sich mit ihrer guten Trainingsarbeit wirklich verdient. Sechstbeste unter Deutschlands U-20- Hürdenläuferinnen klingt doch super.“

Den Sieg holte sich Maren Smoljuk (Magdeburg) in 60,46 Sekunden mit einem Hundertstel Vorsprung vor Viviane Heilmann (Hammelburg) und Miriam Backer (61,61 Sekunden) aus Zirndorf.

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Erstellt:
1. August 2019, 11:30 Uhr

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