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Leon Draisaitl geht als MVP-Kandidat in die NHL-Endrunde

dpa Edmonton. Topscorer ist Leon Draisaitl bereits, seither galt er mindestens als Mitfavorit auf den Titel für den wertvollsten Spieler in der NHL. Dass der Kölner Eishockey-Profi die Auszeichnung tatsächlich gewinnt, ist nun nochmal wahrscheinlicher geworden.

Leon Draisaitl (l) von den Edmonton Oilers jubelt im März 2020 mit seinem Teamkollegen Ryan Nugent-Hopkins über seinen Treffer. Foto: Mark Humphrey/AP/dpa

Leon Draisaitl (l) von den Edmonton Oilers jubelt im März 2020 mit seinem Teamkollegen Ryan Nugent-Hopkins über seinen Treffer. Foto: Mark Humphrey/AP/dpa

Topscorer Leon Draisaitl ist vor der Rückkehr der NHL aufs Eis nun auch offiziell einer der derzeit drei besten Spieler in der stärksten Eishockey-Liga der Welt.

Gemeinsam mit Nathan MacKinnon von den Colorado Avalanche und Artemin Panarin von den New York Rangers ist der 24 Jahre alte Kölner einer der Nominierten für den Ted-Lindsay-Award für den wertvollsten Spieler der NHL-Hauptrunde - eine Auszeichnung, die noch kein Deutscher bekommen hat. Schon der Gewinn der Art-Ross-Trophy als bester Scorer der Liga war eine Premiere aus deutscher Sicht.

„Es sind komische Zeiten gerade. Aber es ist immer schön, in der Liga und unter den Spielern anerkannt zu sein. Das ist toll für alle drei von uns“, sagte Draisaitl in einer gemeinsamen Videoschalte mit dem Kanadier MacKinnon und dem Russen Panarin. Die Stimmen für die Wahl kommen von den NHL-Profis.

Die Auszeichnung als Topscorer der NHL holte sich Draisaitl bereits mit beeindruckenden Werten, seither galt der Angreifer der Edmonton Oilers mindestens als Mitfavorit auf den MVP-Titel. In nur 15 von 71 Spielen blieb er in dieser Saison ohne direkte Torbeteiligung und kam auf insgesamt 110 Punkte.

„Wir arbeiten sehr hart daran, die Spieler zu sein, die wir heute sind. Das beginnt in einem jungen Alter. Ich bin mit 16 hier her gekommen, es hat eine Weile gedauert, bis ich mich zurecht gefunden habe“, sagte Draisaitl über seine Entwicklung der vergangenen Jahre in der gemeinsamen Videoschalte mit den beiden anderen nominierten Profis. „Ich hatte tolle Spieler und Trainer um mich, die mich angeleitet haben. Die haben etwas in mir gesehen, da bin ich sehr glücklich.“

Die NHL beendet ihre Saison nach der Corona-Pause mit erweiterten Playoffs. Die ersten Spiele sind für den 1. August angesetzt. Draisaitl trifft dann mit den Oilers auf die Chicago Blackhawks. In einer Best-of-Five-Serie muss sich das Team für die nächste Runde der erweiterten Playoffs durchsetzen. Weil die Hauptrunde wegen der Pandemie abgebrochen wurde, erweiterte die NHL die Playoffs auf 24 Mannschaften. Lediglich die besten vier Teams der beiden Conferences müssen sich keine Sorgen mehr machen und spielen in den ersten Partien nur die endgültige Position für die Setzliste aus.

Die Teams haben ab dem 28. Juli jeweils ein Testspiel, bevor die Saison an den Spielorten Edmonton und Toronto fortgesetzt wird. Zuschauer sind nicht erlaubt.

© dpa-infocom, dpa:200715-99-794732/3

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Erstellt:
15. Juli 2020, 08:48 Uhr

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