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Luitz lässt mit Rang neun im Riesenslalom aufhorchen

dpa Garmisch-Partenkirchen. Nach langer Durststrecke schafft Skirennfahrer Stefan Luitz wieder ein Top-Ten-Resultat. Nicht zu schlagen in Garmisch-Partenkirchen ist der Franzose Alexis Pinturault.

Stefan Luitz hat in Garmisch-Partenkirchen sein bestes Saison-Resultat eingefahren. Foto: Stephan Jansen/dpa

Stefan Luitz hat in Garmisch-Partenkirchen sein bestes Saison-Resultat eingefahren. Foto: Stephan Jansen/dpa

Skirennfahrer Stefan Luitz hat sich in der Weltspitze zurückgemeldet und beim Heim-Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen sein bestes Saisonresultat eingefahren.

Der 27-jährige Allgäuer landete in der Bewerberstadt für die alpine Ski-WM 2025 auf dem neunten Rang und erreichte sein erstes Top-Ten-Ergebnis seit mehr als einem Jahr.

„Es waren nicht meine Lieblingsbedingungen, deswegen bin ich sehr zufrieden. Ich habe versucht, den Schalter nach den letzten Rennen wieder umzulegen“, sagte Luitz, der zuletzt im Dezember 2018 mit Platz vier in Saalbach-Hinterglemm unter die besten Zehn gekommen war. Zum Saison-Auftakt im vergangenen Oktober in Sölden war Luitz 16. geworden, in den folgenden drei Riesenslaloms aber jeweils schon vor dem Finale draußen gewesen. „Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Jetzt bin ich sehr zuversichtlich für den Rest der Saison“, sagte Luitz.

Nicht zu schlagen auf der Kandahar-Strecke war Alexis Pinturault. Der Franzose setzte sich gegen den nach dem ersten Lauf in Führung liegenden Schweizer Loic Meillard und den Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen durch.

Auch Alexander Schmid überzeugte bei Regen. Mit Rang 13 - wie in Alta Badia vor Weihnachten - stellte er sein bestes Riesenslalom-Resultat ein. „Ich habe diesen Platz bestätigt. Ich bin super happy, dass ich hier mein Skifahren habe zeigen können.“

Herren-Cheftrainer Christian Schwaiger ist überzeugt, dass nach dem Loch durch den Rücktritt von Felix Neureuther bald wieder bessere Zeiten für die DSV-Techniker kommen. „Stefan Luitz ist es endlich mal gelungen, seine Trainingsleistungen umzusetzen. Wir können positiv in die Zukunft schauen“, sagte der Österreicher. „Wir stehen nicht so schlecht da. Wenn wir ein bisschen Geduld haben, haben wir spätestens in der übernächsten Saison eine coole Technik-Mannschaft.“

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Erstellt:
2. Februar 2020, 15:23 Uhr

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