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Mehrere Aufstiege und zwei Titel

Backnangs Paare präsentieren sich bei der Landesmeisterschaft der Lateintänzer in guter Form – Sandor/Sapone jubeln doppelt

Sicherten sich nicht nur zwei Titel, sondern schafften bei der Landesmeisterschaft mit zwei Aufstiegen in Folge auch den Durchmarsch von der D- in die B-Klasse: Backnangs Lateintanzpaar Luis Sandor und Noemi Sapone (links). Foto: Ralf Bläsing

Sicherten sich nicht nur zwei Titel, sondern schafften bei der Landesmeisterschaft mit zwei Aufstiegen in Folge auch den Durchmarsch von der D- in die B-Klasse: Backnangs Lateintanzpaar Luis Sandor und Noemi Sapone (links). Foto: Ralf Bläsing

(mmz). Zehn Paare der TSG Backnang starteten bei der Landesmeisterschaft der Lateintänzer in den Hauptgruppen A bis D. Am Ende bejubelte die TSG zwei Titel, einen doppelten Aufstieg und drei weite Aufstiege. „Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Einzelpaare. Vor allem wenn man bedenkt, dass alle auch aktiv in der Formation tanzen. Dies zeugt von einem enormen Ehrgeiz und sehr viel Fleiß“, resümierte Trainerin Anita Pocz. Vor allem Luis Sandor und Noemi Sapone hatten Grund zum Strahlen. Das Paar sicherte sich in der D- und in der C-Klasse den Titel und marschierte so von der D- bis in die B-Klasse durch.

Den Anfang machte die B-Klasse, in der die TSG von Giulio Moschiano und Damaris Muscogiuri, Niclas Biehler und Tabea Böckheler sowie Patryk Stosik und Vanessa Kohr vertreten wurde. Von Beginn an zeigte sich eine hohe Leistungsdichte. Die drei Backnanger Duos überzeugten schon in der Vorrunde. Aufgrund des kleinen Starterfeldes stand nach der Vorrunde direkt das Semifinale an. Das schafften Moschiano/Muscogiuri und Stosik/Kohr problemlos. Biehler/Böckheler scheiterten denkbar knapp. Ihre Vereinskollegen dagegen zogen anschließend auch ins Finale ein. Damit hatten sie schon den Aufstieg in die Hauptgruppe A geschafft. Für Stosik/Kohr reichte es dort zu Platz sieben, Moschiano/Muscogiuri wurden gar Vierte.

Direkt im Anschluss startete die A-Klasse mit den Backnangern Jannic Ambacher und Melanie Hoos, Christian Bäuerle und Nadja Rodriguez, Ralf Bläsing und Sarina Bernhardt sowie den Aufsteigern Moschiano/Muscogiuri und Stosik/Kohr. Den beiden letztgenannten Duos waren beim ersten Start in der höheren Klasse die Nervosität und die vorhergegangenen Anstrengungen jedoch anzumerken. Für sie war nach der Vorrunde bereits Schluss. Das war es auch für Ambacher/Hoos, die dennoch überzeugten. In dem durchweg sehr dynamischen Feld tanzten sie jedoch äußerst ruhig und mussten mit Platz 14 zufrieden sein. Bäuerle/Rodriguez und Bläsing/ Bernhardt zogen ins Halbfinale ein. Dort war für Bäuerle/Rodriguez dank ausdrucksstarker Performance und rhythmisch einwandfreiem Tanzen noch nicht Schluss, während Bläsing/Bernhardt den Einzug ins Finale knapp nicht schafften und Siebte wurden. Ihre TSG-Kollegen Bäuerle/Rodriguez hatten im Finale gar das Treppchen im Visier, schrammten aufgrund nur einer Wertung an Rang drei vorbei und verpassten nur um Haaresbreite den Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse, die S-Klasse.

Tags drauf machte die D-Klasse den Anfang. Neben Luis Sandor und Noemi Sapone vertraten Karl von Bravalle und Milena Malsch die Backnanger Farben. Von Barvalle/Malsch schieden trotz guter Leistung bereits nach der Vorrunde aus. Sandor/Sapone tanzten sehr rhythmisch und mit hervorragender Ausstrahlung. Im Finale der besten sechs sicherten sie sich in allen drei Tänzen den ersten Platz, waren damit Landesmeister und in die C-Klasse aufgestiegen. Die gute tänzerische Ausbildung der Backnanger Paare unter Leitung des Trainers Dominik Flaig hatte sich bemerkbar gemacht.

In der C-Klasse gingen neben den Aufsteigern Sandor/Sapone noch Michael Volk und Vanessa Lehnhardt sowie Armin Schäfer und Alicia Läpple auf die Fläche. Schäfer/Läpple verpassten den Einzug in die Zwischenrunde knapp. Die wiederum war für Sandor/Sapone und Volk/Lehnhardt noch nicht die Endstation. Mit der Finalqualifikation waren beide bereits direkt in die B-Klasse aufgestiegen. Volk/Lehnhardt wurden dort am Ende Sechste. Sandor/Sapone dagegen steigerten sich nochmals, standen mit einem Ludwigsburger Paar ganz oben auf dem Podest und bejubelten damit ihre zweite Landesmeisterschaft.

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Erstellt:
25. September 2019, 11:30 Uhr

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