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Mit neuem Rennen wohl auch zum neuen Rekord

131 Voranmeldungen für die Premiere des BKZ-Laufs über fünf Kilometer und stabile bis steigende Zahlen bei den anderen Wettbewerben sprechen für eine Bestmarke

„Alles deutet auf einen neuen Teilnehmerrekord hin.“ Die Prophezeiung von Rolf Hettich vom Organisationsteam klingt einerseits nicht so überraschend, kommt mit der Premiere des BKZ-Laufs über fünf Kilometer doch ein fünfter Wettbewerb hinzu. Andererseits war damit zu rechnen, dass es dadurch etwas weniger Starter über die doppelte Distanz werden – doch danach sieht es mit Blick auf die Voranmeldungen nicht aus.

Der Silvesterlauf lockt die Massen seit 1985 in die Backnanger Innenstadt. Tausende Zuschauer unterstützen die Sportler, deren Zahl das Maximum wohl auch noch nicht erreicht hat. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Der Silvesterlauf lockt die Massen seit 1985 in die Backnanger Innenstadt. Tausende Zuschauer unterstützen die Sportler, deren Zahl das Maximum wohl auch noch nicht erreicht hat. Foto: T. Sellmaier

Von Steffen Grün

Eine vierstellige Anzahl an Voranmeldungen hatten die Macher des Silvesterlaufs bereits im vergangenen Jahr notiert, „nun sind es noch einmal etwa 250 mehr“, zählte Rolf Hettich am gestrigen Mittag genau nach. 584 verbindliche Startankündigungen lagen für den Hauptlauf über zehn Kilometer vor, auch schon 131 für die halbe Strecke. 310 Jungen und Mädchen, von denen über die Hälfte die Max-Eyth-Realschule besucht, sind beim Mini-Marathon mit von der Partie. Zusammen mit den 111 Mitgliedern der 37 Staffeltrios macht das stolze 1136 Voranmeldungen, dazu kommen allerdings noch einige Prominentenläufer sowie eine stattliche Anzahl der Kleinsten, der Bambinis.

Das nicht nur ungebrochene, sondern offenkundig sogar weiter wachsende Interesse an der traditionsreichen Veranstaltung in Backnangs Innenstadt zum Jahresausklang freut die Macher zwar durchaus, löst jedoch auch gewisse Sorgen aus. „Sollte es so viele Nachmeldungen wie im vergangenen Jahr geben, platzen wir aus allen Nähten“, deutet Hettich an, dass irgendwann eben auch die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Im Hauptlauf ging es schon des Öfteren arg eng zu – vor allem ab dem Zeitpunkt, wenn die Sieganwärter damit begannen, die Breitensportler zu überrunden. Viel mehr als die gut 750 Frauen und Männer, die 2017 über zehn Kilometer an den Start gingen, sollten es deshalb auch nicht mehr werden. Hettich setzt in dieser Hinsicht auf ein bisschen weniger Nachmeldungen und glaubt aus zwei Gründen auch daran. Zum einen, weil die Frist zur Anmeldung über das Internet dieses Jahr nicht bereits vor Weihnachten ablief, sondern erst am 27. Dezember, und zum anderen, weil die Wettervorhersage nicht ganz so prickelnd wie vor zwölf Monaten ausfällt. Bedeckter Himmel, recht kühle Temperaturen und ein leichtes Regenrisiko – das könnte den einen oder anderen Läufer davon abhalten, sich kurzfristig doch noch für einen Start zu entscheiden.

Kein Zweifel dürfte jedoch daran bestehen, dass die Zahl von 1344 Zielankömmlingen, die im vergangenen Jahr in allen Wettbewerben zusammen erreicht wurde, am Montag ein weiteres Mal übertroffen wird. Und das würde dann einen Teilnehmerrekord bedeuten, zu dem auch die für die Siege im Hauptlauf infrage kommenden Topathleten beitragen. Bei den Männern „ist für mich nach wie vor Jens Mergenthaler der klare Topfavorit“, setzt Rolf Hettich den Vorjahreszweiten unter Zugzwang, der von der SV Winnenden startet und in Abwesenheit des in Bietigheim antretenden Titelverteidigers und Vierfachsiegers Marcel Fehr seinen ersten Triumph in Backnang feiern könnte. „Erster Herausforderer ist Johannes Bergdolt“, traut das Mitglied des Organisationsteams auch dem Dritten des vergangenen Jahres einiges zu. Heiko Baier, dem fünfmaligen Gewinner in der Murr-Metropole, traut Hettich zumindest einen Podestplatz zu: „Er hat mir zwar gesagt, er sei nicht so gut im Training, aber das muss bei ihm nicht unbedingt etwas heißen.“ Auch Lokalmatador Christopher Hettich, der mittlerweile in Berlin lebt, für den Silvesterlauf aber in die Heimat fährt, ist ein Kandidat fürs Vorderfeld. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass plötzlich noch ein Topmann meldet.

Dies gilt auch fürs Frauenfeld, in dem die Anwärterinnen auf die Nachfolge der zuletzt dreimal in Serie erfolgreichen und nun ebenso in Bietigheim startenden Hanna Klein schwer auszumachen sind. Alexandra Olpp vom TC Backnang, die zuletzt Zweite wurde, hat in Hettichs Augen „gute Chancen, wenn sie nachmeldet“.

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Erstellt:
29. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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