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Mit neuen Trikots und neuem Verteidiger

Drittligist Großaspach bestreitet in Schorndorf sein erstes Testspiel und präsentiert mit Dan-Patrick Poggenberg den achten Zugang

Heute ab 19.30 Uhr muss Fußball-Drittligist SG Sonnenhof im ersten Testspiel für die neuen Saison beim Bezirksligisten SG Schorndorf ran. Im Blickpunkt stehen dort nicht nur die neuen Trikots, sondern vor allem die neuen Spieler. Da passt es ganz gut, dass Großaspach gestern den achten Zugang meldete. Der heißt Dan-Patrick Poggenberg und verteidigte zuletzt für den Zweitligisten MSV Duisburg.

Künftig nicht mehr für Zweitligist Duisburg, sondern für die SG Sonnenhof Großaspach in Liga drei am Ball: Dan-Patrick Poggenberg. Foto: Imago

© imago/Revierfoto

Künftig nicht mehr für Zweitligist Duisburg, sondern für die SG Sonnenhof Großaspach in Liga drei am Ball: Dan-Patrick Poggenberg. Foto: Imago

Von Uwe Flegel

Zwölf Abgänge hat der Verein aus dem Fautenhau zu verzeichnen. Darunter altgediente Leistungsträger wie Kapitän Daniel Hägele, Verteidiger Sebastian Schiek, Angreifer Pascal Sohm oder solche wie Mittelfeldsprinter Joseph-Claude Gyau und Stürmer Saliou Sané. Hektisch wurde in Aspach dennoch niemand. In aller Ruhe sind Sportdirektor Joannis Koukoutrigas und seine Mitstreiter dabei, die entstandenen Lücken zu schließen. Gestern zum Beispiel wurde der Ersatz für Özgür Özdemir (1. FC Kaiserslautern) in der Defensive präsentiert. Vom Zweitligisten MSV Duisburg wechselt Dan-Patrick Poggenberg zu den Schwaben. Der 26-Jährige kann links als Außenverteidiger oder in der Innenverteidigung eingesetzt werden und hat bei der SG einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben.

Im ersten Testspiel heute Abend wird der insgesamt achte Zugang dann auch vermutlich bereits mit dabei sein. Dasselbe gilt auch für die ebenfalls neu gekommene Philipp Hercher (1. FC Nürnberg II), Marco Hingerl (FC Bayern München II), Mike Owusu (Hansa Rostock), Jonas Meiser (Stuttgarter Kickers), Joel Gerezgiher (Holstein Kiel) und Patrick Choroba (SC Verl), sofern sich keiner in den schweißtreibenden Einheiten in der Vorbereitungsphase kurzfristig ein Wehwehchen zugezogen hat. Einzig der vom FC Vaduz zurückgekehrte Nico Jüllich ist nach einer Leistenoperation noch nicht so weit, dass er mitmischen kann.

In Schorndorf feiern die Aspacher ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Angreifer Sokol Kacani, der beim Bezirksligisten als spielender Co-Trainer und Torjäger fungiert. Kacani ist aber auch in anderer Funktion vor Ort, vertritt er doch den neuen Trikotausrüster der SG und ist damit auch an der Vorstellung der neuen Großaspacher Trikots beteiligt, die heute Abend das erste Mal vorgestellt werden. Damit das auch möglichst viele Fußballanhänger miterleben, haben die Remstaler in der Stadiongaststätte Platzhirsch ein kleines WM-Studio eingerichtet, in dem das entscheidende deutsche Vorrundenduell gegen Südkorea angeschaut werden kann. Zumindest einige Fußballer der SG und ihre Trainer haben angekündigt, den Service der Gastgeber gerne in Anspruch nehmen zu wollen.

Kein ganz so Unbekannter ist in Aspach übrigens auch ihr neuester Zugang. Denn seit dem Mai 2014 kreuzten sich die Wege der Fußballer aus dem Fautenhau regelmäßig mit denen von Dan-Patrick Poggenberg. Der von Duisburg ablösefrei verpflichtete Defensivmann stand vor vier Jahren bei den Relegationsspielen zur Dritten Liga gegen den VfL Wolfsburg II in beiden Partien jeweils 90 Minuten für die Norddeutschen auf dem Platz. Danach war er eine Saison lang für den Drittligisten Chemnitzer FC am Ball, ehe er drei Jahre lang beim MSV Duisburg unter Vertrag stand. Mit 113 Einsätzen in der Regionalliga Nord für Holstein Kiel und Wolfsburg II, 39 Einsätzen in der Dritten Liga (Chemnitz und Duisburg) sowie 22 Spielen in der Zweiten Bundesliga (Duisburg) verfügt der 26-Jährige über reichlich Erfahrung. Das auch, weil Poggenberg bei den Zebras von zwei Verletzungen (Schienbeinbruch, Bänderriss im Sprunggelenk) zweimal arg zurückgeworfen wurde. In Großaspach will er sich nun neu beweisen und Joannis Koukoutrigas verspricht: „Mit ihm bekommen wir zusätzliche Erfahrung und Qualität.“ Der in Bad Oldesloe geborene Spieler selbst freut sich „auf die neue Aufgabe, auf die anstehenden Einheiten und vor allem auf das neue Team. Ich werde alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Spielzeit haben.“

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Erstellt:
27. Juni 2018, 06:00 Uhr

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