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Mit Schläger und Ball durch die Prärie

Trotz Corona verzeichnet der SV Spiegelberg bei seinem Crossgolfturnier eine Rekordbeteiligung.

Mit viel Schwung, Spaß und Schlagkraft in der Natur am Ball: Die Teilnehmer beim elften Spiegelberger Crossgolfturnier. Mit 75 Startern verzeichnete der SVS einen neuen Rekord. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Mit viel Schwung, Spaß und Schlagkraft in der Natur am Ball: Die Teilnehmer beim elften Spiegelberger Crossgolfturnier. Mit 75 Startern verzeichnete der SVS einen neuen Rekord. Foto: T. Sellmaier

Von Uwe Flegel

„So viele Teilnehmer hatten wir noch nie, das ist ein Rekord.“ Andreas Herrmann war hörbar überrascht, dass das elfte Crossgolfturnier des SV Spiegelberg eine solche Resonanz fand. Immerhin galt es angesichts der Coronakrise für alle 75 Starter, besondere Hygienevorschriften einzuhalten. „Das war angesichts der großen Teilnehmerzahl nicht immer einfach“, gestand SVS-Vorstandsmitglied Herrmann ein. Dabei waren die insgesamt 16 Bahnen an dem Gelände rund um den Sportplatz und die Spiegelberger Schule weitflächig verteilt worden.

Der guten Stimmung unter den Golfern aller Altersklassen tat das freilich keinen Abbruch. „Die Atmosphäre zwischen den Spielern sowie auch gegenüber den Veranstaltern war auffallend angenehm“, erzählte Herrmann und hatte dafür wie auch für die hohe Teilnehmerzahl eine Erklärung: „Die Leute wollen einfach raus.“ Entsprechend groß war die Lust, sich mit den Golfschlägern unter Wettkampfbedingungen durch die Spiegelberger Prärie zu schlagen und den kleinen Ball mit möglichst wenig Versuchen nicht im sonst üblichen Loch, sondern in einem Eimer, einem alten Fernseher, einer Jeanshose oder sonstigen Gegenständen zu versenken.

Der Heimvorteil, sprich die bessere Ortskenntnis, nutzte den Spiegelberger Teilnehmern nicht viel. Die richtigen Cracks in Sachen Golfspiel inmitten der wild sprießenden Natur hatten am Ende die Nase vorne. Bei den Männern gewann zum Beispiel mit dem aus Berlin stammenden Nationalspieler und Vizeeuropameister Claudio Orlik (Golf Brothers und Sisters Baden-Württemberg) einer der bekanntesten Crossgolfer Deutschlands. Bei den Frauen hatte mit der Echterdingerin Manuela John (Golffellas Stuttgart) ebenfalls eine Größe des sogenannten Urban-Golf am Ende die wenigsten Schläge gesammelt. Die Mannschaftswertung ging an ein Team aus dem Remstal, waren doch die Winetown Golfer aus Weinstadt nicht zu schlagen.

Ein Erfolg war das elfte Spiegelberger Crossgolfturnier allerdings nicht nur für die Gewinner, sondern auch für die Organisatoren des Vereins aus dem Lautertal. Schließlich hatte dessen Veranstaltung trotz Corona mehr Teilnehmer als jemals zuvor. Für Andreas Herrmann vom dreiköpfigen Vorstandsteam des SV Spiegelberg steht jedenfalls fest: „Unserem zwölften Turnier steht nächsten Sommer nichts entgegen.“

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Erstellt:
28. Juli 2020, 11:30 Uhr

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