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Noch ein Sieg bis zur Landesliga

Fußball-Bezirksliga-Spitzenreiter Allmersbach erwartet mit Kaisersbach eine harte Nuss – Oberbrüden muss hoffen und warten

Noch ein Sieg bis zur Landesliga

Von Dieter Gall

Morgen (16 Uhr) hebt sich in der Fußball-Bezirksliga diese Saison zum letzten Mal der Vorhang. Gewinnt der SV Allmersbach sein Heimspiel gegen Kaisersbach, knallen im Täle die Sektkorken, steigt der SVA doch dann das zweite Mal in seiner Vereinsgeschichte in die Landesliga auf. Sollte Allmersbach kurz vor dem Ziel patzen, kann die SG Schorndorf mit einem Heimsieg über Absteiger Backnang noch Meister werden. Im Abstiegskampf sieht es für Oberbrüden schlecht aus. Selbst bei einem Sieg in Nellmersbach sind die Auenwalder auf die Unterstützung anderer angewiesen. Nur wenn kein Rems-Murr-Klub aus der Landesliga absteigt, erreicht Oberbrüden die Relegation. Der FSV Waiblingen, drei Punkte und 19 Tore besser als die Auenwalder, wäre dann gerettet, selbst wenn in Murrhardt verloren wird. Ob es so kommt, entscheidet sich eventuell erst am 9. Juni. Dann hat die Landesliga ihren letzten Spieltag.

SV Allmersbach – SV Kaisersbach. Der SV Allmersbach verteidigte die Tabellenführung mit einem 3:0-Sieg in Oberbrüden. Zwei Punkte Vorsprung und die klar bessere Tordifferenz vor der SG Schorndorf sollten für den SVA reichen, um sich den Titel am letzten Spieltag der Saison zu sichern. Aber die Gäste aus Kaisersbach werden sicherlich keine Geschenke verteilen und die Punkte keinesfalls kampflos im Weissacher Tal liegen lassen. Kaisersbach verlor zwar sein letztes Heimspiel gegen Unterweissach mit 2:4, wird aber gegen den Tabellenführer sicherlich hoch motiviert auftreten. Von einem Pflichtsieg in Oberbrüden berichtet Thomas Sommer. „Gegen Kaisersbach werden viele Dinge automatisch besser und intensiver werden, da auf einem besseren Untergrund gespielt wird, der Gegner anders Fußball spielt und die Chance auf die Meisterschaft sowie die Atmosphäre im Heimspiel das Team positiv puschen werden“, vermutet der SVA-Trainer. Sommer stuft den Gast als „gute Mannschaft“ ein, ist sich aber sicher: „Wenn der SVA eine sehr gute Leistung abruft, wird er gewinnen.“ Verzichten müssen die Platzherren auf die verletzten Pit Kolloch und Colin Till sowie Urlauber Richie Condello.

SG Schorndorf – FC Viktoria Backnang. Schorndorf siegte in Sulzbach-Laufen mit 4:2 und wahrte damit seine Titelchance. Vor Rundenschluss haben die Daimlerstädter mit 58 Punkten zwei Zähler weniger auf dem Konto als Tabellenführer Allmersbach. Der FC Viktoria gibt morgen seine Abschiedsvorstellung in der Bezirksliga, denn schon seit Wochen stehen die Grünen als Absteiger fest. Zuletzt verlor der FCV gegen Murrhardt klar mit 1:5. „Diese Niederlage ist schon wieder verdaut, dagegen die schwere Verletzung von Torwart Clemens Stöver noch nicht“, denkt Reiner Ebert mit Grausen an die vierte Spielminute zurück, bei der sich der FCV-Keeper bei einem Zusammenprall den Oberarm gebrochen hat. In Schorndorf wird daher der angeschlagene Dimitrij Metzler das Tor hüten. Für den Backnanger Spielleiter steht dennoch fest: „Die Mannschaft wird sich in ihrem letzten Spiel in der Bezirksliga bestimmt nicht abschießen lassen.“

TSG Backnang II – SC Korb. Die Backnanger siegten im Abstiegsduell beim FSV Waiblingen deutlich mit 5:2 und machten damit den Klassenerhalt vorzeitig perfekt. Mit 36 Punkten kletterten die Roten auf den neunten Tabellenplatz, den die Elf mit einem Sieg gegen Korb noch um eine Position verbessern könnte. „An dieser Stelle nochmals Dank an Leon und Loris Maier, Luis Wiesheu und Marvin Schmid vom Oberligakader für die tatkräftige Unterstützung“, weiß Frank Abraham bei wem er sich hauptsächlich für den Ligaverbleib zu bedanken hat. Ohne die Unterstützung von oben wäre der Klassenerhalt für die Murrtaler nur schwerlich machbar gewesen. Der TSG-Spielleiter wünscht sich jetzt noch einen Sieg zum Rundenschluss, kennt aber auch die prekäre Situation der Korber. Der SC Korb ist mit seinen 33 Punkten nämlich noch nicht am rettenden Ufer angelangt, es droht die Abstiegsrelegation, sollten die Konkurrenten aus Waiblingen und Nellmersbach ihre Spiele gewinnen. Nach dem 3:1-Hinspielerfolg sind die Backnanger auch am Samstag leichter Favorit.

SV Unterweissach – TSV Sulzbach-Laufen. Unterweissach kehrte aus Kaisersbach mit einem 4:2 zurück. „Nach dem vierten Sieg in Folge gibt es nicht viel zu meckern“, freut sich Giuseppe Iorfida. „Meine Jungs haben ein gutes Spiel abgeliefert“, ergänzt der SVU-Trainer, der im letzten Saisonspiel noch einmal eine engagierte Leistung seiner Elf sehen möchte. „Wir wollen den fünften Platz sichern und unserem Publikum ein hochklassiges Spiel liefern, egal wie unsere Personalsituation aussieht.“ Neben einigen verletzten Stammkräften fehlt am Samstag auch noch Denis Krug, der im ZDF-Sportstudio auf die Torwand schießen wird. Sulzbach-Laufen hatte zu Hause gegen die SG Schorndorf nicht viel zu bestellen und verlor klar mit 2:4. In der Vorrunde gewann der TSV gegen Unterweissach mit 3:2.

VfR Murrhardt – FSV Waiblingen. „In den ersten 45 Minuten wurde eine ganz schwache Mannschaftsleistung abgeliefert. Im zweiten Abschnitt hat sich das Team gesteigert und verdient gewonnen“, lautet die Analyse von Patrick Reisshauer nach dem 5:1 seiner Murrhardter beim FC Viktoria Backnang. Der VfR-Funktionär weiß um die Bedeutung des letzten Saisonauftritts seines Teams gegen den abstiegsgefährdeten Gast aus Waiblingen. „Der FSV steht unter Zugzwang und muss gewinnen.“ Obwohl die Hausherren personell ziemlich angeschlagen sind, möchte Reisshauer mit einem Sieg unbedingt noch den dritten Tabellenplatz erreichen. Den nimmt derzeit noch der SV Remshalden ein, der zwei Punkte Vorsprung vor dem VfR hat, aber am letzten Spieltag spielfrei ist. Fehlen werden beim VfR die verletzten Marcel Klink und Dennis Briegel sowie die beiden Urlauber Daniel Bohn und Daniel Zivaljevic.

TSV Nellmersbach – TSV Oberbrüden. Oberbrüden bleibt nur die Hoffnung, dass es aus der Landesliga keinen Absteiger aus dem Fußballbezirk Rems-Murr geben wird. Nur in diesem Fall können sich die Auenwalder noch über die Relegation retten. Das letzte Heimspiel der Saison gegen Titelanwärter Allmersbach wurde mit 0:3 verloren. „Allmersbach war spielerisch klar besser. Kämpferisch mache ich unserer Mannschaft keinen Vorwurf“, lautet das Fazit von Stefan Schaffroth. Der TSV-Abteilungsleiter empfindet es als „großen Witz“, nachdem der letzte Spieltag der Verbands- und Landesliga erst am 9. Juni stattfindet und es durchaus möglich ist, dass erst dann entschieden ist, ob man am 10. Juni noch in die Relegation darf oder absteigen muss. Trotz allem wollen die Auenwalder die Saison, nach Auskunft von Schaffroth, „sauber zu Ende spielen“ und sich „ordentlich von den eigenen Fans verabschieden“. Nellmersbach zog in Remshalden glatt mit 0:3 den Kürzeren und ist in Sachen Nichtabstieg mit 33 Punkten noch nicht hundertprozentig sicher. Gewinnt der FSV Waiblingen (31) sein Spiel in Murrhardt, braucht Nellmersbach wenigstens einen Punkt, um vor dem FSV zu bleiben. Zudem noch in der Verlosung im Kampf um den drittletzten Rang ist der SV Fellbach II, der wie Nellmersbach ebenfalls 33 Punkte hat und zum Abschluss beim VfL Winterbach antreten muss. Auch der SVF sollte mindestens einen Teilerfolg holen, will er sich jegliche Zitterei und Warterei ersparen.

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Erstellt:
25. Mai 2018, 06:00 Uhr

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