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Nur ein Punkt als Lohn für starke Hoffenheimer

Borussia Mönchengladbach ist mit schmeichelhaftem 0:0 gut bedient

Sinsheim /SID - Julian Nagelsmann und Dieter Hecking klatschten ihre Schützlinge energisch ab, die Gesichter der beiden Trainer jedoch verrieten: zufrieden war nur einer. „Ich bin natürlich bestens gelaunt“, sagte Hecking nach der mehr als glücklichen Nullnummer von Borussia Mönchengladbach bei der TSG Hoffenheim: „Ich hätte Julian drei Punkte gegönnt, nehme aber gerne einen mit.“

Weil die Hoffenheimer zum wiederholten Mal in dieser Spielzeit beste Chancen ungenutzt ließen, durften sich die Gladbacher über ein sehr schmeichelhaftes 0:0 freuen. „Solche Leistungen“, sagte Nagelsmann nach dem „vielleicht besten Spiel meiner Amtszeit“, „die müssen eigentlich belohnt werden.“ Wurden sie ja – mit nur einem Zähler. Der brachte die Kraichgauer in der Tabelle nicht wirklich voran. Zwar verbesserte sich die TSG auf den sechsten Rang. Mit einer besseren Verwertung im Angriff würde Hoffenheim nun aber vielleicht genau dort stehen, wo sich Gladbach befindet.

Die Fohlen dürfen sich nach der laut Hecking „spielerisch enttäuschenden Vorstellung“ als BVB-Jäger Nummer eins bezeichnen. Rang zwei hinter Borussia Dortmund war es jedoch nicht, was den Trainer zufrieden stellte. „Wir sind über den Willen gekommen“, lobte Hecking, dessen Profis auch bis zur Winterpause genau diese Tugenden an den Tag legen müssen. Denn das ohnehin schon prall gefüllte Lazarett der Gladbacher wurde am Samstag durch zwei wichtige Akteure ergänzt.

Kapitän Lars Stindl musste wegen einer Innenband- und Kapselverletzung im linken Sprunggelenk ausgewechselt werden und ist für das Heimspiel an diesem Dienstag (18.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg fraglich. Schlimmer erwischte es Raffael, der einen Schlüsselbeinbruch erlitt und am Sonntag in Heidelberg operiert wurde. Der Brasilianer wird wohl mindestens bis zum Start der Rückrunde ausfallen. Auch Jonas Hofmann und Christoph Kramer stehen Hecking gegen den Club nicht zur Verfügung: „Deshalb müssen wir noch mal den Kopf nach unten nehmen, alles reinfeuern und drei Punkte holen.“

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Erstellt:
17. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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