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Ordentlicher Start, aber Luft nach oben

Handballer des HC Oppenweiler/Backnang wollen nach dem ersten Viertel der Saison nun mehr Konstanz in ihre Auftritte bringen

Das erste Viertel der Drittliga-Saison ist vorüber. Die Handballer des HC Oppenweiler/Backnang haben viermal gewonnen und viermal verloren. Mannschaftskapitän Philipp Schöbinger wagt sich an eine erste Einschätzung, die vor allem zur Erkenntnis führt: Es wird wichtig, nach zuletzt zwei Niederlagen ein Erfolgserlebnis einzufahren.

HCOB-Kapitän Philipp Schöbinger (beim Wurf) sieht noch Verbesserungspotenzial in seiner Mannschaft. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

HCOB-Kapitän Philipp Schöbinger (beim Wurf) sieht noch Verbesserungspotenzial in seiner Mannschaft. Foto: A. Becher

Von Alexander Hornauer

In den vergangenen Spielzeiten kamen die Handballer des HC Oppenweiler/ Backnang zu Beginn nicht auf Touren. Im Herbst 2017 steckten die Murrtaler lange im Abstiegskampf fest. Auch der Saisonstart vor einem Jahr war mit 0:10 Punkten alles andere als verheißungsvoll. Noch mal ein Fehlstart – das sollte in dieser Runde unbedingt vermieden werden. Wenn Mannschaftskapitän Philipp Schöbinger die ausgeglichene Bilanz von 8:8 Punkten nach dem ersten Viertel der laufenden Runde betrachtet, dann kommt er deshalb zur Erkenntnis, „dass man im Großen und Ganzen zunächst einmal von einem ordentlichen Saisonstart sprechen kann. Wir stehen aktuell besser da als in den vergangenen Runden.“

Ganz zufrieden ist der Sportler, der nun im vierten Jahr das grüne Dress des HCOB trägt, damit nicht: „Vor zwei Wochen hatten wir 8:4 Punkte, jetzt mussten wir zwei Niederlagen verdauen, die Trendkurve zeigt aktuell nach unten.“ Das nervt, und diese Entwicklung soll nicht von Dauer bleiben. Ein bisschen schwingt auch der Gedanke mit, dass die Ausbeute ein bisschen besser hätte sein können. Denn wenn der HCOB siegte, dann tendenziell sicher. Bei den Punktverlusten hingegen fehlte mitunter nicht viel zu einem besseren Abschneiden.

Vielleicht ist es ein Vorteil, dass die nächste Partie am Samstag (20 Uhr) gegen den HC Erlangen II vor heimischer Kulisse stattfindet. In den vergangenen Jahren gaben die HCOB-Handballer zu Hause (zu) viele Punkte ab, nun läuft es besser, der Drittligist strahlt wieder Heimstärke aus: vier Siege aus den ersten fünf Spielen. Schöbinger sagt: „Das war überzeugend, und darauf können wir aufbauen.“ Dass es gegen den derzeit in bestechender Form aufspielenden VfL Pfullingen die erste Niederlage gab, will der 31-Jährige mit seinen Teamkameraden als „Ausrutscher“ abhaken. Gegen Erlangen soll Heimsieg Nummer fünf her. Danach rückt das nächste Ziel in den Fokus: das Projekt Auswärtssieg. In der Fremde gab es bisher noch kein Erfolgserlebnis. Gewiss: Das bisherige Programm mit Spielen in Balingen, Fürstenfeldbruck und Saarlouis war anspruchsvoll. Trotzdem ist es aus Sicht des HCOB-Kapitäns langsam Zeit, „dass wir den Bock in Kürze umstoßen“. Vielleicht schon am Samstag in acht Tagen, da geht es zum TuS 04 Dansenberg. In der Pfalz war dem HCOB-Drittliga-Team im Frühjahr der bislang letzte Pflichtspielsieg in einer fremden Halle gelungen.

Erfolgreich waren die Handballer von Coach Matthias Heineke in den bisherigen Spielen, wenn sie gut verteidigten und Ballgewinne erzielten. Für Kreisläufer Schöbinger ist deshalb klar: Auch in den kommenden Begegnungen „sollte es unsere Stärke sein, aus einer kompakten Abwehr heraus einfache und schnelle Tore über das Tempospiel zu erzielen“. Denn es habe sich gezeigt: „Gelingt uns das über 60 Minuten, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen.“ Gerade diese Konstanz ist aber das Problem. „Außerdem müssen wir in den entscheidenden Spielsituationen an Cleverness und Kaltschnäuzigkeit zulegen.“ Am besten schon gegen Erlangen II. „Da wird es drauf ankommen, dass wir als Kollektiv überzeugen. Unser Ziel ist, die Trendkurve wieder nach oben zeigen zu lassen.“

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Erstellt:
23. Oktober 2019, 11:30 Uhr

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