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Pechsträhne der Volleyballerinnen hält an

Personell dezimierte TSG Backnang verliert im Pokal gegen den VfB Ulm mit 1:3 und in der Regionalliga gegen den USC Konstanz mit 0:3

Die Volleyballerinnen der TSG Backnang stecken im Tabellenkeller der Regionalliga fest. Der Drittletzte musste gegen den souveränen Spitzenreiter USC Konstanz eine 0:3-Heimniederlage hinnehmen. Da die Mitkonkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib punkteten, wird es nun für die TSG ganz schwer.

Maika Nicolaus (Nummer 14) hat mit der TSG Backnang gekämpft, aber zwei Niederlagen eingesteckt. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Maika Nicolaus (Nummer 14) hat mit der TSG Backnang gekämpft, aber zwei Niederlagen eingesteckt. Foto: A. Becher

Von Ronny Schmitzer

Zwei Spiele an zwei Tagen absolvierten die Volleyballerinnen der TSG Backnang. Der 1:3-Heimniederlage im württembergischen Pokal gegen den Drittligisten VfB Ulm folgte die schwere Aufgabe zu Hause gegen den Tabellenführer USC Konstanz. Nachdem für die verletzte Franziska Schlipf die Saison bereits gelaufen ist, fällt auch Außenangreiferin Vanessa Maglica mit einer Knieverletzung aus dem Pokalspiel wahrscheinlich länger aus. Somit hält die Pechsträhne an. Trotzdem wollten sich die Backnangerinnen im Match gegen Konstanz gut verkaufen. Da es schon in der Vorrunde am Bodensee eine 0:3-Pleite gab, war klar, dass das Rückspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer ein harter Brocken wird.

Die Ausgangsposition der TSG war dank des dezimiertes Kaders nicht optimal. Susann Haffke fehlte aus privaten Gründen. Kim Prade war mit der Kaderauswahl unterwegs. Trotzdem wollten die TSG-Spielerinnen alles geben und zumindest versuchen, dem USC das Leben etwas schwer zu machen. Daher startete die TSG angespornt in den ersten Satz und konnte zu Beginn gut gegenhalten. Zuspielerin Anne Pötzl setzte ihre Außenangreiferinnen Jana Menke und Maika Nicolaus gut in Szene. Auch über Mitte machten Milana Schroeder und Leonie Maaß den einen oder anderen Punkt. Zudem kratzte Libera Andrea Baier noch einige bereits verloren geglaubte Bälle vom Boden. Das Spiel war bis zum Stand von 16:18 relativ ausgeglichen und die Volleyballerinnen der TSG und des USC lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch dann fing der Annahmeriegel durch starke Aufschläge der Konstanzerinnen zu wackeln an. Die Gastgeberinnen verschenkten anschließend viele Punkte. Auch eine Auszeit von Coach Ronny Schmitzer, in der er den Spielerinnen nochmals taktische Instruktionen gab, konnte das Blatt nicht mehr wenden. Konstanz hatte in diesem Satz den längeren Atem und gewann mit 25:17.

Im nächsten Durchgang sollten Emily Stückelmaier über Mitte und Gloria Heller auf der Zuspielposition ihr Können unter Beweis stellen. Zwar hatte die TSG etwas Anfangsschwierigkeiten im zweiten Satz, jedoch starteten sie zum Ende hin eine Aufholjagd. Gute Aufschläge der TSG und präzise Angriffe der Diagonalangreiferin Caroline Schwiertz bescherten noch einige Punkte in diesem Satz. Trotzdem musste sich Backnang mit 18:25 geschlagen geben. Im dritten und letzten Abschnitt waren die Strapazen der zwei Spiele an zwei Tagen hintereinander, die in den Knochen der Spielerinnen steckten, deutlich sichtbar. Auch wenn die eingewechselte Libera McKenna Poynter noch mal alles gab und Trainer Schmitzer durch einen Doppelwechsel neuen Schwung ins Spiel bringen wollte, wurde die Begegnung aber nicht mehr gedreht. Die TSG-Spielerinnen versuchten zwar, ihre letzten Kräfte zu mobilisieren, dennoch ging der letzte Satz deutlich mit 9:25 an den USC Konstanz. So musste sich die TSG mit 0:3 geschlagen geben und steckt weiterhin im Tabellenkeller fest. Am kommenden Samstag um 20 Uhr sind die Backnangerinnen beim Fünften DJK Schwäbisch Gmünd in der Römersporthalle zu Gast und wollen versuchen, dem Gegner Paroli zu bieten und wichtige Punkte holen.

TSG Backnang: Baier, Heller, Poynter, Schroeder, Maaß, Schwiertz, Pötzl, Menke, Nicolaus, Stückelmaier.

Info
Heimniederlage im Pokal

Die TSG-Volleyballerinnen empfingen im Viertelfinale des württembergischen Pokals den Drittligisten VfB Ulm. Die Backnangerinnen waren bei der Begegnung in der Mörikehalle hoch motiviert und wollten mit Spaß und ohne Druck aufspielen. Die TSG schaffte es zwar, Ulm hin und wieder das Leben schwerer zu machen, trotzdem musste sie letztendlich mit 1:3 (25:23, 23:25, 22:25, 16:25) den Kürzeren ziehen. Somit zog Ulm ins Pokal-Halbfinale ein. In diesem stehen auch der Regionalligist TTV Dettingen und der Zweitligist Allianz MTV Stuttgart II.

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Erstellt:
4. Februar 2020, 11:30 Uhr

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