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Pflichtsieg bereitet große Mühe

Burgstettens Tischtennisfrauen drehen beim Oberliga-Vorletzten ein 2:5 noch zum 8:5-Erfolg

Mit einem Sieg beim TTC Frickenhausen wollten sich die Tischtennisfrauen des TTV Burgstetten im Oberliga-Abstiegskampf Luft verschaffen. Das klappte. Bis der 8:5-Erfolg über den Vorletzten feststand, mussten die Murrtalerinnen allerdings viel Schweiß vergießen. Grund dafür war auch ein klassischer Fehlstart, lag Burgstetten doch schon 2:5 zurück.

Behielt in allen drei Einzeln den Durchblick: Ines Marquardt. Sie hatte großen Anteil daran, dass dem TTV noch die Wende gelang. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Behielt in allen drei Einzeln den Durchblick: Ines Marquardt. Sie hatte großen Anteil daran, dass dem TTV noch die Wende gelang. Foto: A. Becher

Von Andrea Winter

In den Doppeln startete der TTV mit einer taktischen Änderung. Das normalerweise auf Position eins spielende Duo Jutta Ernst/Andrea Winter traf an Position zwei auf Anika Müller/Stephanie Hamacher. Den ersten Satz sicherten sich die Gäste klar. Ab Durchgang zwei spielten die Frickenhausenerinnen völlig unbeeindruckt auf die Abwehrbälle von Ernst und holten sich prompt den Satz. Danach lieferten sich die Kontrahentinnen ein sehr spannendes Duell, bei dem Frickenhausen das bessere Ende hatte. Am Nachbartisch lagen Eugenia Teliysky/Ines Marquardt gegen Christina Wisniewski/Jana Scholer mit 0:1 nach Sätzen hinten, glichen dann aus und führten in Durchgang drei bereits deutlich. In der Verlängerung ging dieser aber doch noch an die Gastgeberinnen, die danach im vierten Satz alles klarmachten. Burgstetten lag somit nach den Doppeln 0:2 hinten. Ein echter Fehlstart. Nun war der Kampfgeist des TTV-Quartetts gefragt.

In den Einzeln gab zunächst jedoch weiterhin Frickenhausen den Ton an. Wisniewski zwang Teliysky mit schnellen Angriffsbällen ein ums andere Mal zu Fehlern. Am Ende hieß es 3:1 für die Nummer eins des TTC. Jutta Ernst kam gegen Jana Scholer gut rein und wusste auf deren Topspinbälle stets eine gute Antwort. Nur noch 1:3. Annika Müller sorgte gegen Andrea Winter fürs 1:4, ehe Ines Marquardt gegen Stephanie Hamacher wieder auf 2:4 verkürzte. Im Duell der beiden Spitzenspielerinnen sorgte Wisniewski gegen Ernst mit einem knappen 3:2-Sieg fürs 5:2 für Frickenhausen.

Burgstetten wankte, aber es fiel nicht. Denn das war der letzte Punkt der Gastgeberinnen. Erst verkürzte Teliysky gegen Scholer auf 3:5, dann sorgten Ines Marquardt und Andrea Winter mit 3:2-Erfolgen gegen Müller und Hamacher für den 5:5-Ausgleich. Dabei bewiesen die beiden Murrtalerinnen nach anfänglichen Rückständen großen Kampfgeist und gute Nerven. Denn die beiden Einzel hätten durchaus für eine Art kleine Vorentscheidung für Frickenhausen sorgen können. So war aber wieder alles offen und der TTV-Express rollte nun richtig.

Jutta Ernst hatte gegen Anika Müller keine Probleme, gewann 3:0 und machte das 6:5 perfekt – Burgstettens erste Führung. Ines Marquardt knüpfte an die gute Leistung der ersten beiden Spiele an. Ihr 3:1 war für Wisniewski die erste Niederlage an diesem Tag. Damit lag der TTV 7:5 vorn. Ein Unentschieden war schon sicher. Doch es wurde mehr. Zwar benötigte Andrea Winter einen Satz, um sich auf Scholers Topspins einzustellen, dann hatte sie die Antworten. Am Ende hieß es 3:1 und damit 8:5. Burgstetten hatte trotz des Fehlstarts den Pflichtsieg geschafft. Entsprechend groß war der Jubel.

Ergebnisse: Wisniewski/Scholer – Teliysky/Marquardt 3:1; Müller/Hamacher – Ernst/Winter 3:2; Wisniewski – Teliysky 3:1 ; Scholer – Ernst 1:3; Müller – Winter 3:1; Hamacher – Marquardt 0:3; Wisniewski – Ernst 3:2; Scholer – Teliysky 1:3; Müller – Marquardt 2:3; Hamacher – Winter 2:3; Müller – Ernst 0:3; Wisniewski – Marquardt 1:3; Scholer – Winter 1:3.

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Erstellt:
27. November 2019, 06:00 Uhr

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