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Zitterpartie im Albert Park: Chaos um Formel-1-Auftakt

dpa Melbourne. Wird gefahren oder nicht? Nach dem ersten Coronavirus-Fall im Formel-1-Fahrerlager in Melbourne hat sich McLaren für den ersten Grand Prix der Saison zurückgezogen. Von den Formel-1-Bossen gab es über Stunden keine Nachrichten zum Status des Rennens.

Der Formel-1-Rennstall McLaren hat sein Team für den Auftakt in Australien zurückgezogen. Foto: David Davies/PA Wire/dpa

Der Formel-1-Rennstall McLaren hat sein Team für den Auftakt in Australien zurückgezogen. Foto: David Davies/PA Wire/dpa

Die Austragung des Formel-1-Saisonauftakts in Melbourne ist zu einer Zitterpartie geworden. Die Frage lautete auch wenige Stunden vor dem eigentlich geplanten Auftakttraining am Freitag: Kann überhaupt gefahren werden oder nicht?

Tags zuvor hatte McLaren um seinen deutschen Teamchef Andreas Seidl den positiven Coronavirus-Test bei einem seiner Mitarbeiter bestätigt und sich als Konsequenz für das Rennen am Sonntag (6.10 Uhr/MEZ/Sky und RTL) zurückgezogen. Anschließend gab es keine offizielle Mitteilungen, ob der Saisonauftakt doch durchgezogen werde. Am Freitagmorgen bildeten sich Schlangen von Fans vor den immer noch verschlossenen Toren zum Albert Park Circuit.

Sollte das Formel-1-Rennen stattfinden können, wären australischen Behörden zufolge keine Fans erlaubt. Dies verkündete der Premier des Bundesstaates Victoria, in dem die Metropole liegt, Daniel Andrews, vor Medien. Dies wäre bei solch einer Massenveranstaltung in der Coronavirus-Krise eine Vorsichtsmaßnahme. Eine offizielle Stellungnahme zum Grand Prix liege „sehr bald“ vor.

Zuvor hatten das Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ oder auch die BBC berichtet, dass sich die Formel-1-Bosse für eine kurzfristige Absage des Saisonauftakts entschieden hatten. Ein offizielles Statement von Motorsport-Weltverband FIA und Formel-1-Eigner Liberty Media werde in Kürze erwartet. Auch das eine Woche nach dem Grand Prix in Melbourne geplante zweite Saisonrennen in Bahrain am 22. März sei von der Streichung bedroht.

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Erstellt:
12. März 2020, 12:31 Uhr

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