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Remis im Kellerduell: Mainz nur 1:1 gegen Düsseldorf

dpa Mainz. Mainz verpasst einen glücklichen Sieg gegen Düsseldorf. Doch der FSV bleibt vier Punkte vor der Fortuna, der nur der späte Ausgleich gelingt.

Der Mainzer Robin Quaison (l) versucht sich gegen die Düsseldorfer Valon Berisha und Kaan Ayhan durchzusetzen. Foto: Torsten Silz/dpa

Der Mainzer Robin Quaison (l) versucht sich gegen die Düsseldorfer Valon Berisha und Kaan Ayhan durchzusetzen. Foto: Torsten Silz/dpa

Fortuna Düsseldorf hat sich für einen überlegen Auftritt beim FSV Mainz 05 nicht belohnt und schwebt nach dem 1:1 (0:0) im Kellerduell der Fußball-Bundesliga weiter in großer Abstiegsgefahr.

Vor 21.409 Zuschauern brachte Levin Öztunali die Hausherren in der 62. Minute in Führung, die Kenan Karaman (85.) ausglich. Düsseldorf liegt auf dem Relegationsplatz damit weiter vier Punkte hinter den Mainzern auf Rang 15.

„Es war ein schlechtes Spiel von uns“, sagte Mainz-Trainer Achim Beierlorzer beim Pay-TV-Sender Sky. „Es war klar, dass es kein schönes Spiel wird.“ Er bemängelte bei seinem Team: „Wir konnten uns kaum durchspielen.“

Die Fortuna war die bessere Mannschaft und hatte beim Gegentor Pech. Nachdem Schiedsrichter Harm Osmers dem Treffer von Öztunali wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung von Vorbereiter Jean-Philippe Mateta zunächst die Anerkennung verwehrt hatte, korrigierte er die Entscheidung nach Intervention des Video-Assistenten. Mateta sah später die Gelb-Rote Karte (77.).

Nach dem enttäuschenden Pokal-Aus beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken hatte Fortuna-Trainer Uwe Rösler seine Startformation gleich auf fünf Positionen verändert. Unter anderen musste Düsseldorfs bester Saisontorschütze Rouwen Hennings auf die Bank. Die personellen Umstellungen zeigten die erhoffte Wirkung, denn die Gäste übernahmen sofort die Kontrolle und erspielten sich in der Anfangsviertelstunde gleich drei gute Gelegenheiten.

Mainz war sichtlich überrascht von der offensiven Ausrichtung der Fortuna. Trainer Achim Beierlorzer reagierte frühzeitig darauf und stellte die Abwehr von Dreier- auf Viererkette um. Dadurch gewann die Defensive ein wenig Stabilität.

Nach vorne ging beim FSV aber gar nichts. Es mangelte an Kreativität im Mittelfeld und der Präzision im Passspiel. Torschüsse oder gar Chancen in der ersten Halbzeit - Fehlanzeige. Dafür gab es viele Fehlpässe und Pfiffe der Fans.

Die beste Gelegenheit zur Düsseldorfer Führung bot sich Markus Suttner (35.), der mit einem Schuss aus Nahdistanz am glänzend reagierenden Mainzer Torwart Robin Zentner scheiterte. Für den 25-Jährigen war es die letzte Bewährungsprobe des Abends: Wegen einer Knieblessur musste er in der Halbzeit raus, für ihn kam Florian Müller.

Der neue Mann zwischen den Pfosten konnte sich nach Wiederbeginn mehrmals auszeichnen. Erst parierte er einen leicht abgefälschten Schuss von Thommy (49.), dann blieb er auch gegen Valon Berisha (70.) Sieger. Die Mainzer waren da viel effizienter. Öztunali nutzte per Kopf die erste Torchance im Spiel, nachdem Mateta den Ball über Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier gelupft hatte.

Doch Karaman riss den FSV spät aus allen Siegträumen. Mit einem Mann mehr auf dem Feld gelang Fortuna in der Schlussphase der Ausgleich durch Kenan Karaman (85.), der eine Unstimmigkeit zwischen Torhüter Florian Müller und Jeffey Bruma eiskalt nutzte.

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Erstellt:
8. März 2020, 20:18 Uhr

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