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Revanche-Sieg gegen Schweden: DFB-Frauen weiter

dpa Faro. Im ersten Länderspiel des Jahres trafen die deutschen Fußball-Frauen in einer Neuauflage des WM-Viertelfinals auf Schweden. Diesmal lief es für die Auswahl von Martina Voss-Tecklenburg deutlich besser.

Mit einem Sieg gegen Schweden sind die DFB-Frauen in den Algarve-Cup gestartet. Foto: David Inderlied/dpa

Mit einem Sieg gegen Schweden sind die DFB-Frauen in den Algarve-Cup gestartet. Foto: David Inderlied/dpa

WM-Revanche geglückt, Turnier-Auftakt gelungen: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist mit einem Sieg gegen Schweden in den Algarve-Cup gestartet.

In einer Neuauflage des verlorenen Viertelfinals der Weltmeisterschaft 2019 setzte sich die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in Faro mit 1:0 (1:0) durch. „Ich bin definitiv zufrieden“, sagte Spielführerin Alexandra Popp mit einer dicken Beule auf der Stirn, die sie sich bei einem Zweikampf in der ersten Halbzeit zugezogen hatte.

Ihre Wolfsburger Vereinskollegin Svenja Huth erzielte im Estadio Algarve vor rund 500 Zuschauern das Tor für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (34. Minute). „Es ist gut, dass wir gewonnen haben“, sagte Voss-Tecklenburg. „Wir haben stark angefangen und eine ordentliche bis sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir waren sofort im Wettkampfmodus“, sagte Voss-Tecklenburg. Für das zweite Spiel am Samstag gegen Norwegen kündigte sie eine umfassende Rotation an. Die Norwegerinnen hatten gegen den EM-Zweiten Dänemark 2:1 gewonnen.

Personelle und taktische Experimente hatte Voss-Tecklenburg für die 27. Auflage des Turniers im Süden Portugals angekündigt. Gegen die Schwedinnen verzichtete sie allerdings zunächst auf Überraschungen und setzte auf ein 4-3-3-System mit reichlich Offensivfreude vom Anpfiff an - was auch dem neuen Modus mit K.o.-Spielen ab dem ersten Turniertag geschuldet war. So war klar: Nur der Sieger des Duells hat noch Chancen auf den Einzug in das Endspiel, der Verlierer muss sich mit Platzierungsspielen begnügen. Entsprechend engagiert starteten die Deutschen, die bei der WM 1:2 gegen Schweden verloren und damit auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele verpasst hatten.

Klara Bühl prüfte erstmals die schwedische Torhüterin Zecira Musovic (8.), Spielführerin Alexandra Popp scheiterte am Pfosten und an Musovic (14.). Nach dem souveränen Start in die EM-Qualifikation mit vier Siegen aus vier Spielen und 31:0 Toren gegen bestenfalls zweitklassige Kontrahentinnen erwiesen sich die Schwedinnen als der erwartet und erhoffte Gegner auf Augenhöhe.

Doch trotz der langen Pause seit dem Freundschaftsspiel-Sieg gegen England im November und nur zwei Trainingseinheiten im The Campus Sport Complex in Almancil dominierten die Deutschen das Geschehen. Wenige Minuten nach den ersten zaghaften „Deutschland“-Rufen auf der Tribüne belohnte sich die DFB-Elf auf dem etwas zu großzügig gewässerten und tiefen Rasen für ihren Aufwand. Mit einem abgefälschten Schuss gelang Huth das verdiente 1:0.

Im ersten Länderspiel des Jahres ließen die DFB-Frauen auch nach dem Wechsel nicht nach. Popp traf mit einem frechen Fernschuss nur die Latte (55.). Die Abwehr mit der 18 Jahre alten Lena Oberdorf, die allerdings kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden musste, und Rückkehrerin Giulia Gwinn stand insgesamt sehr sicher und ermöglichte dem WM-Dritten kaum gefährliche Torraumszenen. Torhüterin Merle Frohms musste bei einer missglückten Rettungsaktion eingreifen (81.). Glück hatten Frohms und Gwinn, dass eine elfmeterreife Aktion der Münchnerin gegen Sofia Jakobsson nicht geahndet wurde (87.).

Die deutschen Spielerinnen feiern das Tor zum 1:0 gegen Schweden. Foto: Armando Franca/AP/dpa

Die deutschen Spielerinnen feiern das Tor zum 1:0 gegen Schweden. Foto: Armando Franca/AP/dpa

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Erstellt:
4. März 2020, 19:35 Uhr

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