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RSV-Duo bejubelt Zweitliga-Aufstieg

Waldremser Radballer David Piesch und Tobias Herczeg gewinnen entscheidendes Turnier

Künftig in der Zweiten Bundesliga am Ball: Tobias Herczeg und David Piesch (schwarze Trikots).Archivfoto: B. Strohmaier

© Bernd Strohmaier

Künftig in der Zweiten Bundesliga am Ball: Tobias Herczeg und David Piesch (schwarze Trikots).Archivfoto: B. Strohmaier

(tl). Auf souveräne Art und Weise schafften Tobias Herczeg und David Piesch den Sprung in die Zweite Radball-Bundesliga. Das dritte Duo des RSV Waldrems sicherte sich beim Aufstiegsfinale in Prechtal etwas überraschend sogar den Tagessieg und wird von den Teams aus Zscherben und Leipzig nach oben begleitet.

Dabei hatte das Turnier für die Radballer aus Backnangs südlichem Stadtteil alles andere als gut begonnen. Im Duell mit den starken Leipzigern lagen sie schnell mit 0:1 und zur Pause mit 2:3 hinten. Der Kontrahent drückte auch im zweiten Abschnitt aufs Tempo, weshalb Waldrems III mit 4:7 den Kürzeren zog. Mit den Prechtaler Hausherren ging es danach gegen einen Rivalen, den Herczeg und Piesch aus der Oberliga kannten. Beide Seiten wollten Fehler vermeiden, kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Piesch dann fürs 1:0. Der an diesem Tag gut aufgelegte RSV-Keeper sorgte mit einem verwandelten Viermeter später auch für den 2:0-Endstand.

Nun wartete Gärtringens Juniorenteam und machte den Waldremsern das Leben schwer. Der Knoten platzte erst im zweiten Durchgang mit dem Treffer von Herczeg. Vom zwischenzeitlichen Ausgleich erholte sich die Mannschaft schnell, Piesch und erneut Herczeg schossen den 3:1-Erfolg heraus. Die Aufstiegschancen waren trotz der Auftaktpleite weiterhin intakt.

Zum Höhepunkt des Tages entwickelte sich das Spiel gegen die Truppe aus Hahndorf, die zu diesem Zeitpunkt als härtester Rivale des RSV-Duos im Kampf um den dritten Aufstiegsplatz hinter den noch verlustpunktfreien Teams aus Zscherben und Leipzig galt. Herczeg traf früh zum 1:0, doch ein unglücklicher Abwehrfehler war der Startschuss für eine dramatische Phase. Innerhalb von 60 Sekunden markierte Hahndorf II drei Treffer, auf Herczegs 2:3 folgte sofort das 2:4. Bei allem Frust zeigte sich Waldrems kämpferisch und kam mit Herczegs dritter Bude noch vor der Pause wieder heran. Es blieb spannend. Piesch glich kurz nach Wiederbeginn aus, doch die Kontrahenten holten sich die Führung wieder zurück. Die RSV-Radballer wussten aber, was auf dem Spiel steht, und riefen die verbleibenden Kraftreserven ab. In zwei Minuten traf Piesch dreimal zum 7:5. Eine umstrittene Entscheidung des Referees brachte Hahndorf noch einmal heran, dann gab es in den letzten 30 Sekunden sogar noch einen nicht minder fragwürdigen Viermeter für den Gegner. Piesch parierte den Schuss und rettete so den Sieg.

Nun hätte nur noch Prechtal das RSV-Team mit zwei Siegen vom dritten Platz verdrängen können, doch die Einheimischen unterlagen gegen Zscherben knapp mit 3:4. Damit war der Aufstieg perfekt. Danach gab es noch ein kampfloses 5:0, weil sich ein Zscherbener Akteur verletzt hatte. Zwölf Punkte standen zu Buche, die am Ende dank des besseren Torverhältnisses sogar für Platz eins reichten. Das lag an der Roten Karte für einen Leipziger, die den Sachsen zum Abschluss eine 0:5-Niederlage gegen Prechtal einbrockte.

Ergebnisse: Prechtal – Gärtringen 4:1, Leipzig – Waldrems III 7:4, Zscherben – Hahndorf II 7:1, Prechtal – Waldrems III 0:2, Zscherben – Gärtringen 4:3, Leipzig – Hahndorf II 10:4, Waldrems III – Gärtringen 3:1, Prechtal – Hahndorf II 1:3, Leipzig – Zscherben 0:2, Hahndorf II – Waldrems III 6:7, Leipzig – Gärtringen 8:1, Prechtal – Zscherben 3:4, Hahndorf II – Gärtringen 3:1, Zscherben – Waldrems III 0:5, Prechtal – KSC Leipzig 5:0. – Tabelle: 1. RSV Waldrems 5 Spiele, 21:14 Tore, 12 Punkte; 2. RSV Zscherben 5, 17:12, 12; 3. KSC Leipzig 5, 25:16, 9; 4. RVC Prechtal 5, 13:10, 6; 5. RCG Hahndorf II 5, 17:26, 6; 6. RV Gärtringen 5, 7:22, 0.

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Erstellt:
11. Juli 2019, 16:00 Uhr

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