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Rudersberg und TSC Murrhardt die Titelfavoriten

Hinter den beiden Topteams lauern einige Verfolger wie der TSV Oberbrüden, der SV Allmersbach II, die Spvgg Kleinaspach/Allmersbach und die SKG Erbstetten

Wieder auf das Normalmaß von 15 Mannschaften hat sich das Teilnehmerfeld in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 2, eingependelt. In der vergangenen Saison kämpften noch 16 Teams um Meisterschaftspunkte. Als hoch gehandelte Titelfavoriten gelten der TSV Rudersberg und der TSC Murrhardt.

Althüttes Trainer Lami Sabani blickt zuversichtlich der neuen Saison entgegen. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Althüttes Trainer Lami Sabani blickt zuversichtlich der neuen Saison entgegen. Foto: T. Sellmaier

Von Dieter Gall

Neu in der Kreisliga A 2 sind die SG Oppenweiler/Strümpfelbach als souveräner Meister der Kreisliga B 2 und das zweite Team des SV Kaisersbach II, das anstelle der dritten SVK-Mannschaft als Titelträger der Kreisliga B 5 nun kickt. Verlassen mussten die Liga nach langen Jahren der Zugehörigkeit der TSV Lippoldsweiler und der FV Sulzbach, die nun in der Kreisliga B 2 auf Punktejagd gehen.

Die Topfavoriten: Als Titelanwärter wurde von der Konkurrenz der TSV Rudersberg unter Trainer Patrick Haaf auserkoren. Als Dritter der vergangenen Runde muss die Elf aus dem Wieslauftal allerdings zwei Abgänge verkraften. Allerdings sind neun Spieler neu in der Mannschaft. Dem amtierenden Vizemeister TSC Murrhardt wird auch eine gute Saison zugetraut. Trainer Unofrios Michailidis hat unter anderem mit Deniz Celik vom Bezirksligisten VfR Murrhardt sowie Serkan Güven, Nico Reich und Berkay Uzun vom FV Sulzbach Verstärkung erhalten. Allerdings müssen die Murrhardter auf sechs Akteure verzichten, die sich dem TAHV Gaildorf angeschlossen haben. Zudem zog es Torjäger Chalil Impram zum TSV Eutendorf.

Die Verfolger: Im oberen Tabellendrittel werden der TSV Oberbrüden, die zweite Garnitur des SV Allmersbach und die Spvgg Kleinaspach/Allmersbach erwartet. Oberbrüdens Spielertrainer Roman Röhm holte sich als namhaftesten Zugang den Angreifer Hüseyin-Ali Pala von der abgemeldeten TSG Backnang II ins Boot. Er hat bereits höherklassig Erfahrungen gesammelt, unter anderem bei den Stuttgarter Kickers und der SG Sonnenhof Großaspach sowie bei einigen Vereinen in der Türkei. Oberbrüden musste aber auch David Kreisz zum TSV Sechselberg ziehen lassen. In Allmersbach kann Trainer Manuel Mrasek auf eine eingespielte, junge Truppe zählen, zu der sich noch Sven Kaltenthaler vom TSV Althütte gesellte. Zudem werden einige Nachwuchskräfte aus der eigenen Jugend in den SVA-Kader integriert. In Kleinaspach begrüßte Coach Markus Gentner mit Daniel Bohn, Ralf Wildermuth sowie Luca und Kevin Renz gleich vier Spieler vom Ex-Landesligisten SV Allmersbach. Die Kleinaspacher haben allerdings drei Abgänge. Oben mitspielen möchte in der kommenden Saison ebenfalls die SKG Erbstetten, die erneut mit Trainer Ralf Kosztovics ins Rennen geht.

Die Spvgg Kleinaspach/Allmersbach wird in der Spitzengruppe erwartet. Hinten von links: Bernd Schöffler (sportliche Leitung), Adrian Strecker, Philip Föll, Marvin Rietgraf, Till Stäudle, Pero Paradzik, Thomas Pauli, Sven Linke, Luc Allmendinger, Lukas Gold, Sebastian Ebinger, Jonathan Hessel und Michael Strecker. Mitte: Tobias Thaidigsmann, Nick Unkauf, Steven Schöffler, Patrick Ebinger, Jochen Knoll, Jan Celik, Kevin Renz, Luca Renz, Daniel Wyrodek, Merlin Pfisterer, Alexander Strecker, Michael Renz, Robin Corsico, Tom Schöffler (Trainer 2. Mannschaft) und Markus Gentner (Trainer 1. Mannschaft). Vorne: Jan Maier, Mustafa Wisam, Thilo Hesser, Kai Maier, Fabian Schoch, Klaus Schreiber, Timo Groothuis, Tim Roger, Leon Schöffler, David Großmann, Jonas Sistiaga und Jason Taylor. Foto: privat

Die Spvgg Kleinaspach/Allmersbach wird in der Spitzengruppe erwartet. Hinten von links: Bernd Schöffler (sportliche Leitung), Adrian Strecker, Philip Föll, Marvin Rietgraf, Till Stäudle, Pero Paradzik, Thomas Pauli, Sven Linke, Luc Allmendinger, Lukas Gold, Sebastian Ebinger, Jonathan Hessel und Michael Strecker. Mitte: Tobias Thaidigsmann, Nick Unkauf, Steven Schöffler, Patrick Ebinger, Jochen Knoll, Jan Celik, Kevin Renz, Luca Renz, Daniel Wyrodek, Merlin Pfisterer, Alexander Strecker, Michael Renz, Robin Corsico, Tom Schöffler (Trainer 2. Mannschaft) und Markus Gentner (Trainer 1. Mannschaft). Vorne: Jan Maier, Mustafa Wisam, Thilo Hesser, Kai Maier, Fabian Schoch, Klaus Schreiber, Timo Groothuis, Tim Roger, Leon Schöffler, David Großmann, Jonas Sistiaga und Jason Taylor. Foto: privat

Das Tabellenmittelfeld: Vom FC Oberrot wird eine bessere Platzierung als zuletzt angestrebt. Mit Rang sieben in der Endabrechnung wurden die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Allerdings muss Trainer Heiko Rohrweck zukünftig auf den Torgaranten Philipp Kees verzichten, der sich Landesliga-Aufsteiger SV Kaisersbach angeschlossen hat. Platzierungen im gesicherten Mittelfeld oder eine sorgenfreie Runde wünschen sich vier weitere Mannschaften. Beim FC Viktoria Backnang wird Spielertrainer Marc Smith von Agron Haidaraj als Co-Trainer unterstützt. Neu im Kader der Grünen sind unter anderem Rrahman Selimi, Fethullah Genc, Sedat Kaya und Boris Spirov vom TSC Murrhardt sowie Joannis Raptis vom TSV Oberbrüden. Den FCV haben verlassen: Ramon Mozer, den es nach Althütte zog, Aljoscha Schäffner ist zu seinem Heimatverein FV Sulzbach zurückgekehrt, Wladislaw Franz und Ralf Pehlke legen eine Pause ein. Bei der SVG Kirchberg beendeten einige Stammkräfte ihre Laufbahn. Julian Krämer ging außerdem zur SG Oppenweiler/Strümpfelbach zurück. Dafür angelte sich Trainer Roland Stampfl mit Niklas Schommer vom SV Allmersbach und Michael Hotzy von der TSG Backnang II erfahrene Ex-Bezirksliga-Kicker. Der TSV Althütte setzt weiter auf seinen Trainer Lami Sabani und verpflichtete mit Pascal Payer, Julian Müller-Kühnle, Sven und Steffen Bauer (alle vom TSV Lippoldsweiler) sowie Ramon Mozer (FC Viktoria Backnang) einige spielstarke Akteure.

Der Abstiegskampf: Schlicht und ergreifend um den Klassenerhalt scheint es für fünf Mannschaften zu gehen. Neuling SG Oppenweiler/Strümpfelbach sieht sich in dieser Region. Von einigen Experten wird der SGOS durchaus auch zugetraut, den gleichen erfolgreichen Weg wie der Große Alexander Backnang einschlagen zu können, der den Durchmarsch von der Kreisliga B in die Bezirksliga feierte. Trainer Daniel Funk hat einige Talente neu in seinem Kader. Sollte Oppenweiler von Verletzungen und anderen Ausfällen von Spielern verschont bleiben, sollte sich das Team mindestens im Tabellenmittelfeld ansiedeln. Bei der zweiten Mannschaft des SV Steinbach haben nun Talha Ünal und Daniel Kost als Spielertrainer das Sagen. Sicher eine Verstärkung für die in der vergangenen Saison abstiegsgefährdeten Steinbacher. Ebenfalls in der hinteren Tabellenregion dürften der FC Welzheim, der FSV Weiler zum Stein und der Aufsteiger SV Kaisersbach II erwartet werden.

Info
Auf- und Abstieg

Der Meister der Kreisliga A 2 steigt in die Bezirksliga auf. Der Zweitplatzierte nimmt an den Relegationsspielen teil. Zwei Mannschaften steigen direkt ab, der Drittletzte muss dann in die Relegation. Sollte allerdings mehr als eine Mannschaft direkt in die Kreisliga A 2 runterkommen, erhöht sich die Anzahl der Absteiger.

In der ewigen Tabelle der Kreisliga A 2, die im Internet unter www.fupa.net/ rems-murr ab der Saison 2003/2004 geführt wird, steht der TSV Lippoldsweiler ganz vorne. In 16 Jahren wurden in 456 Spielen 589 Punkte mit einem Torverhältnis von 831:963 geholt. Auf dem zweiten Rang wird dort der TSV Oberbrüden (16 Jahre, 428 Spiele, 858:959 Tore, 562 Punkte) vor dem FC Oberrot (12, 314, 715:536, 510) und dem SV Allmersbach (9, 256, 613:328, 485) geführt.

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Erstellt:
21. August 2019, 06:00 Uhr

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