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Salto und Flickflack im Garten daheim

Kunstturnmädels der Spvgg Kleinaspach/Allmersbach trotzen der Coronakrise

Nutzen den heimischen Garten fürs Training: Mathilda (links) und Pauline Hack.Foto: N. Hack

Nutzen den heimischen Garten fürs Training: Mathilda (links) und Pauline Hack.Foto: N. Hack

(pm). Es herrscht gespenstische Stille in den Aspacher Sporthallen, die Sportplätze sind wie leer gefegt. Doch der Bewegungsdrang vieler Athleten ist ungebrochen. Egal ob groß oder klein, jung oder alt, männlich oder weiblich. So auch die Turnerinnen der Spvgg Kleinaspach/Allmersbach am Weinberg. Sie trainieren unter normalen Umständen drei bis vier Mal in der Woche. Für die Geschwister Pauline und Mathilda Hack sowie Ronja und Josie Holzwarth ist es trotz Coronakrise undenkbar auf Sport zu verzichten. Auch in den eingeschränkten Zeiten halten sich Hanna Schweyer, Sina Hanke, Luna Schmidgall und Zoi Tokatlis fit.

Die Mädchen hatten sich für die anstehenden Wettkämpfe gut vorbereitet. Die Planungen dafür liefen auf Hochtouren, doch der Virus machte allen einen Strich durch die Rechnung – die Wettkämpfe wurden abgesagt. Ob es einen Ersatztermin geben wird, ist aktuell noch unklar. Das ist aber für die Mädchen des Vereins aus den beiden Aspacher Ortsteilen kein Grund, nicht sportlich aktiv zu bleiben. Damit alle ihre aktuelle Trainingsform beibehalten, haben die Übungsleiter sie mit Trainingsplänen und Videobotschaften versorgt. Ein Unterbrechen des Trainings über sechs Wochen hinweg würde einen Abbau der Muskulatur und Körperspannung zur Folge haben.

Wohnzimmer und Gärten zu kleinen Sportstätten umgewandelt

Damit das nicht passiert, trainieren die Mädchen aus Kleinaspach und Allmersbach zu Hause nun fünf bis sechs Mal wöchentlich. So wurden kurzer Hand die Gärten in Sportstätten mit Airtrackmatten umgewandelt und die Wohnzimmer in Fitnessstudios umfunktioniert. Ob Flickflack oder Salto, Handstand oder weitere Grundlagentechniken, die Turnerinnen der Spvgg setzen der Akrobatik keine Grenzen. Obwohl der persönliche Kontakt zu den Trainern und Teamkolleginnen fehlt, versuchen alle, das Beste aus dieser Situation zu machen. „Spazierengehen, Joggen, Radfahren sind derzeit möglich und erlaubt und auch das Seilspringen im eigenen Garten ist eine gute Möglichkeit die Fitness aufrechtzuerhalten“, erinnert die Trainerin Maria Layher und ergänzt, dass „somit niemand auf ein umfassendes Sportprogramm verzichten muss.“ Schließlich sei in Zeiten des Coronavirus ein starkes Immunsystem von entscheidender Bedeutung, so der abschließende Appell.

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Erstellt:
15. April 2020, 11:30 Uhr

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