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Sebastian Gleißner kehrt zur TSG Backnang zurück

Der Fußball-Oberligist in spe ersetzt den zum Regionalligisten Pirmasens wechselnden Iosif Maroudis mit einem alten Bekannten.

Trägt nach zwei Jahren in Bissingen nun wieder das TSG-Trikot: Sebastian Gleißner.  Foto: A. Hornauer

© Alexander Hornauer

Trägt nach zwei Jahren in Bissingen nun wieder das TSG-Trikot: Sebastian Gleißner. Foto: A. Hornauer

Von Uwe Flegel

Die Verantwortlichen der TSG Backnang basteln fleißig am Kader für die neue Saison, in der es für den Verbandsliga-Spitzenreiter höchst wahrscheinlich in der Oberliga um Punkte geht. Nicht mehr dabei ist dann Iosif Maroudis, der zum Regionalligisten FK Pirmasens wechselt. Die deshalb vakante Position im zentralen Mittelfeld haben die Fußballer aus den Etzwiesen aber bereits mit einem alten Bekannten neu besetzt. Sebastian Gleißner kehrt vom künftigen Ligarivalen FSV 08 Bissingen zurück.

Backnangs sportlicher Leiter Marc Erdmann ist hörbar stolz: „Mit der Verpflichtung von Seba ist uns ein absoluter Transfercoup gelungen, auf den sich alle TSG-Fans sehr freuen dürfen.“ In der Tat dürften die Anhänger der Roten sehr zufrieden auf die Einigung mit dem 25-Jährigen blicken, zählte Gleißner doch nicht nur beim TSG-Aufstieg vor drei Jahren zu den Stützen, sondern bewies auch im ersten Backnanger Oberliga-Jahr sein Können. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass es der technisch starke Mittelfeldmann in bislang 63 Partien für die TSG auf satte 15 Tore und überaus beachtliche 19 Vorlagen brachte. Als sich der gebürtige Stuttgarter im Sommer 2018 entschloss, nach Bissingen zu wechseln, war das Bedauern im Murrtal groß.

Nun ist Gleißner wieder zurück und sagt: „Ich bin glücklich, dass es geklappt hat, und ich habe mir die Entscheidung gut überlegt.“ Mitursächlich dafür war, dass der Kontakt zu einigen alten Weggefährten in seiner Bissinger Zeit nie abriss. „Mit Marc habe ich immer mal wieder gesprochen und auch mit Mario Marinic sowie Oguzhan Biyik war ich im Austausch“, erzählt Gleißner und gesteht: „Es war schon wichtig, dass ich die Menschen hier kenne.“ Zumal der 1,83 Meter große Fußballer viele gute Erinnerungen an seine erste Zeit in den Etzwiesen hat. Erdmann jedenfalls ist sicher: „Sebastian hatte bei uns mit dem damaligen Aufstieg und dem anschließenden Oberliga-Verbleib mit seine bisher besten Jahre als Fußballer.“ Wohl wahr, entschied sich Gleißner doch für die TSG und gegen andere sowie durchaus lukrative Angebote ambitionierter Oberliga- und Verbandsliga-Klubs. Der Spieler selbst sagt noch: „Ich bin zurückgekommen, um einfach wieder eine tolle Fußballzeit zu haben.“ Wichtig war ihm dabei, dass er seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei einer Bietigheimer Firma gut mit dem Engagement bei der TSG verbinden kann. Ein Punkt, den auch Erdmann erwähnt. Was für den sportlichen Leiter der Backnanger aber noch bedeutender ist: „Wir erwarten von Sebastian, dass er eine Führungsrolle übernimmt. Er wird in unserer Mannschaft eine zentrale Rolle einnehmen und unser Offensivspiel fußballerisch noch einmal auf eine andere Stufe heben. Charakterlich ist er sowieso unbestritten ein feiner Junge.“

Erdmann hat jedoch nicht nur diese positive Nachricht zu verkünden, er muss auch einen Abgang bekannt geben. Winterzugang Iosif Maroudis verlässt die TSG nach nur drei Spielen wieder. „Wir bedauern das sehr“, sagt der sportliche Leiter des Etzwiesenklubs zum Abschied des spielstarken Mittelfeldmanns, der vor seiner Zeit in Backnang für den 1. FC Kaiserslautern II in der Oberliga Südwest am Ball war. In die Pfalz zieht es den aus dem Remstal stammenden 22-Jährigen nun auch wieder. Er wechselt zum Regionalligisten Pirmasens.

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Erstellt:
18. Juni 2020, 11:30 Uhr

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