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SGOS auf dem Weg zum Durchmarsch

Fußball-Kreisliga A 2: Neuling aus dem Rohrbachtal führt vor Allmersbach II und Kirchberg – FC Viktoria fast schon abgestiegen

Was dem Großen Alexander Backnang vergangene Saison gelungen ist, scheint nun die SG Oppenweiler/Strümpfelbach zu wiederholen. Der Neuling führt die Fußball-Kreisliga A2 an und ist auf dem Weg, den Durchmarsch von der KreisligaB in die Bezirksliga zu schaffen. Wichtig dafür wäre ein guter Start in die am 1.März beginnende zweite Saisonhälfte.

Hätte mit Oppenweiler/Strümpfelbach nicht viel besser machen können: Trainer Daniel Funk, der mit seiner Elf die Tabelle anführt. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Hätte mit Oppenweiler/Strümpfelbach nicht viel besser machen können: Trainer Daniel Funk, der mit seiner Elf die Tabelle anführt. Foto: A. Becher

Von Dieter Gall



Das Spitzentrio: Die Elf aus dem Rohrbachtal führt mit 37 Punkten. Der Aufsteiger hat aber nur drei Zähler Vorsprung vor dem schärfsten Verfolger, dem SV Allmersbach II. Einen weiteren Punkt dahinter liegt die SVG Kirchberg. „Dass es so läuft, hätten wir nicht gedacht“, freut sich Daniel Funk über den guten Verlauf der ersten Saisonhälfte. Für die Rückrunde hat sich der Trainer der SG Oppenweiler/Strümpfelbach vorgenommen: „Wir wollen genauso viele Punkte wie in der Vorrunde holen.“ Große Veränderungen im Spielerkader werden vom Ligaprimus momentan nicht vermeldet. Warum auch, schließlich hat die SGOS bislang nur einmal verloren und gegenüber der Konkurrenz sogar noch eine Partie in der Hinterhand.

Beim SV Allmersbach II lief die erste Saisonhälfte ähnlich gut. Mit drei Zählern Rückstand hat die Bezirksliga-Reserve aus dem Täle Tuchfühlung zum Spitzenreiter. Wobei die Elf von Trainer Florian Mrasek das deutlich schlechtere Torverhältnis hat. Wie der Tabellenvordermann hat der SVA nur eine Partie verloren, musste aber gleich viermal mit einem Unentschieden vorliebnehmen. Wobei das direkte Duell zwischen Oppenweiler und Allmersbach Anfang Oktober mit 2:1 an den Verfolger ging.

Nur vier Zähler fehlen der SVG Kirchberg auf Rang eins. Die beiden Niederlagen handelte sich der Dritte in den zwei Spitzenspielen ein. „Bis auf wenige Ausnahmen haben wir konstant gute Leistungen gezeigt und stehen zu Recht auf einem vorderen Tabellenrang“, ist Roland Stampfl zufrieden. Mit ein Grund für das gute Abschneiden ist für den engagierten Trainer „eine sehr gute Trainingsbeteiligung“. Wer Stampfl kennt, der weiß aber auch, dass der Coach nie ganz zufriedenzustellen ist. „Wir müssen vor dem gegnerischen Tor noch abgeklärter, cleverer und übersichtlicher agieren. Viele vergebene Torchancen haben uns viele Punkte gekostet.“ Für den Rest der Saison will Stampfl: „An die guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen und unsere gute Ausgangsposition nutzen.“ Nach Auskunft von Kirchbergs Abteilungsleiter Adrian Eckert kehrt Timo Schmückle von der SGV Murr nach Kirchberg zurück.

Die Zone zwischen Gut und Böse: Mit einem Abstand von 13 Punkten auf den Tabellenführer rangiert die Spvgg Kleinaspach/Allmersbach auf Platz vier. „Mit dem Einsatz und Engagement der Mannschaft sind wir vollauf zufrieden. Wenn wir von personellen Engpässen und Verletzungen verschont geblieben wären, könnten wir vielleicht auch ein paar Punkte mehr haben“, zieht Ralf Klimpke ein positives Fazit. Aspachs Funktionär hofft, „dass wir nach der Winterpause gut starten und mit weiteren guten Leistungen die Hinrunde bestätigen“. Weg ist Erik Rohmann (Ziel unbekannt).

Mit ebenfalls 24 Punkten sind die Titelchancen des SV Steinbach II und des TSC Murrhardt nur noch theoretisch. Die Backnanger dürften dennoch zufrieden sein, der TSC Murrhardt hatte sich als Vizemeister der vergangenen Saison aber sicher etwas mehr als Rang sechs ausgerechnet. Der SV Kaisersbach II blickt mit Platz sieben und 20 Punkten der zweiten Saisonhälfte entspannt entgegen.

Das hintere Mittelfeld: Der letztjährige Tabellendritte TSV Rudersberg hinkt mit 19 Zählern den Erwartungen hinterher. Die SKG Erbstetten belegt mit 18 Punkten den neunten Rang. Trainer Ralf Kosztovics ist mit der Platzierung, aber nicht mit der Punktausbeute einverstanden: „Nach einem guten Start mit drei Siegen haben wir dann leider im Oktober durch Verletzungen und individuelle Fehler keinen Sieg einfahren können.“ Der SKG-Coach hofft, dass sein Team nach der Winterpause keine Anlaufschwierigkeiten hat: „Wir wollen mit einem guten Start in der Rückrunde gleich die nötigen Punkte holen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.“ Personelle Veränderungen gibt es in Erbstetten nicht.

Unzufrieden mit dem bisherigen Abschneiden ist der FC Oberrot. „Positives gibt es nicht viel, außer dass die Mannschaft sich zum Ende noch mal aufgerafft und wichtige Punkte geholt hat“, sagt Abteilungsleiter Pietro Santonastaso. Mit 16 Punkten rangiert der Ex-Bezirksligist nur auf Rang zehn und der Abstand zum ersten Abstiegsplatz beträgt nur drei Zähler. Für Santonastaso gibt es nur ein Ziel: „Wir wollen uns schnell von hinten absetzen und die neu gewonnenen Spieler in die Mannschaft einbauen.“ Damit spielt er auf die Rückkehr von Philippe Benz und Fabian Steinle an.

Noch zwei Punkte weniger als Oberrot hat der TSV Oberbrüden. „Das extreme Verletzungspech hat sich über die Vorrunde wie ein roter Faden durchgezogen, deshalb konnten wir nicht an die selbst gesteckten Ziele anknüpfen“, klagt Marc Gogel. Der Teammanager stellt aber den Zusammenhalt des Teams in der schwierigen Phase als sehr positiv heraus. Auch in Oberbrüden hat man das Ziel, möglichst schnell das untere Tabellendrittel zu verlassen. „Dazu bedarf es weniger Verletzungspechs und vor allem auswärts eines konzentrierteren und effektiveren Auftretens“, appelliert Gogel an sein Team. Spielertrainer Roman Röhm kann allerdings nicht mehr mit Hussein Ali Pala planen, den sich mit unbekanntem Ziel aus Auenwald verabschiedet hat.

Die Abstiegszone: Beim FSV Weiler zum Stein und dem TSV Althütte (beide 14 Punkte) schrillen zur Winterpause die Alarmglocken. Noch einen Zähler weniger weist der Vorletzte FC Welzheim auf. Schlusslicht FC Viktoria Backnang kann mit seinen mageren vier Punkten den freien Fall in die Kreisliga B kaum noch verhindern „Unser Ziel war der Klassenerhalt mit einem neuen Spielertrainergespann. Leider hat das in der Vorrunde nicht funktioniert“, zeigt sich Reiner Ebert enttäuscht. Der FCV-Spielleiter hat aber bereits die Zukunft im Blick. „In der Rückrunde wollen wir mit unserem neuen Trainer Lami Sabani eine funktionierende Mannschaft für die neue Saison formen.“ Den Ligaverbleib hält Ebert zwar für aussichtslos, „aber trotzdem werden wir nichts unversucht lassen“.

In der Fupa-Elf der Hinrunde sind die SG Oppenweiler/Strümpfelbach und die SVG Kirchberg am häufigsten vertreten. Die Zahl unter jedem Spieler gibt an, wie oft dieser Akteur bislang in der Elf der Woche vertreten war. Grafik: Fupa/J. Bauer

© OneVision Solvero

In der Fupa-Elf der Hinrunde sind die SG Oppenweiler/Strümpfelbach und die SVG Kirchberg am häufigsten vertreten. Die Zahl unter jedem Spieler gibt an, wie oft dieser Akteur bislang in der Elf der Woche vertreten war. Grafik: Fupa/J. Bauer

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Erstellt:
12. Februar 2020, 11:30 Uhr

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