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Souveräner Durchmarsch in die Landesklasse

Aufstiegsgeschichten: Die Männer des TSV Oberbrüden II werden als Aufsteiger gleich Meister in der Tischtennis-Bezirksliga.

Marschierten souverän durch die Bezirksliga (hinten von links): Jonah Senge, Simone Tomaschek, Tilo Baumgärtner, Dietmar Wenig, Frank Liehmann sowie Oliver Letzgus, Dieter Senge (vorne). Foto: privat

© Stefan M Hoek

Marschierten souverän durch die Bezirksliga (hinten von links): Jonah Senge, Simone Tomaschek, Tilo Baumgärtner, Dietmar Wenig, Frank Liehmann sowie Oliver Letzgus, Dieter Senge (vorne). Foto: privat

Von Michael Clauss

Eindrucksvoller als die Tischtennismänner des TSV Oberbrüden II in der Bezirksliga kann man einen Durchmarsch durch eine Liga kaum gestalten. „Das hatten wir vor der Runde nicht gedacht, dass es so deutlich ausgeht – wir waren immerhin Aufsteiger“, hat auch TSV-Routinier Oliver Letzgus nicht mit der Dominanz der Verbandsklasse-Reserve aus Auenwald gerechnet. Vor Jahresfrist als Meister von der Bezirksklasse aufgestiegen, gehörten Dieter Senge und Co. vor Beginn der Saison von der Papierform her durchaus zum Favoritenkreis. Allerdings hatte die erfahrene Truppe in den vergangenen Jahren regelmäßig mit Verletzungsausfällen zu kämpfen. „Dass wir davon verschont geblieben sind, hat uns natürlich geholfen“, so Letzgus.

Mit 28:0 Punkten und acht Zählern Vorsprung vor dem VfR Birkmannsweiler III führte Oberbrüden II die Tabelle beim coronabedingten Saisonabbruch Mitte März überlegen an. Da war Oberbrüden bei noch vier ausstehenden Saisonspielen sowieso nur noch theoretisch einholbar.

Schon zur Winterpause lag der TSV II fünf Punkte vor dem Zweiten. Nahezu in allen Spielen gingen die Punkte deutlich nach Auenwald. Nur gegen den TSB Schwäbisch Gmünd und den Lokalrivalen TTV Burgstetten kam bei den 9:5-Erfolgen ein wenig Spannung auf. Mit dem gleichen Ergebnis bezwangen die Auenwalder in der Rückrunde Verfolger Birkmannsweiler III. Das war praktisch schon am 8. Februar die Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen, bevor es wenige Wochen später auch amtlich wurde.

„Wir waren durch die Bank die am stärksten besetzte Mannschaft“, berichtet Letzgus von durchweg positiven Einzelbilanzen im Kader. An der Spitzenposition erspielte Dieter Senge (22:4 Siege) den zweitbesten Wert der Bezirksliga, wobei er achtmal mit Sohn Jonah an Position eins und zwei sowie im Doppel spielte. „Jonah Senge überzeugte im vorderen Paarkreuz“, lobt Letzgus das Talent aus der Jungenmannschaft des TSV. Jonah Senge hat sich damit für höhere Aufgaben empfohlen und rückt in der im September beginnenden Runde als Stammkraft in Oberbrüdens erste Formation auf.

Für die Zweite geht es im Herbst in der Landesklasse weiter. „Wir spielen bestimmt gegen den Abstieg – aber die Chance auf den Ligaverbleib haben wir auf jeden Fall“, ist sich Letzgus sicher. „Bei drei oder vier Absteigern wird es natürlich schwer“, warnt er aber auch vor der erweiterten Abstiegsregelung. Wegen des Saisonabbruchs fand keine Relegation für die Bezirksliga-Vizemeister statt. Deshalb entschied der Verband, die Zweitplatzierten aufsteigen zu lassen. In der Folge müssen nun kommende Saison drei Mannschaften aus der Landesklasse runter und der Viertletzte muss in die Abstiegsrelegation. „Wir haben ordentlich Substanz in der Mannschaft, um das zu schaffen“, ist Letzgus optimistisch.

Bilanzen – Einzel: Dieter Senge (22:4 Siege), Jonah Senge (9:4), Oliver Letzgus (17:3), Simone Tomaschek (6:2), Frank Liehmann (10:5), Tilo Baumgärtner (14:2), Dietmar Wenig (13:2), Dominik Katz (4:0). – Doppel: 31:11.

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Erstellt:
5. August 2020, 11:30 Uhr

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