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Sturmduo der TSG-Jahrhundertelf gesucht

Unterdessen steht die Vierer-Mittelfeldreihe der Etzwiesenfußballer fest

Sieben Kandidaten gibt es für zwei Plätze im Sturm der TSG-Jahrhundertelf. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Sieben Kandidaten gibt es für zwei Plätze im Sturm der TSG-Jahrhundertelf. Foto: A. Becher

(hes). Die Jahrhundertelf der Fußballer der TSG Backnang nimmt weitere Konturen an. Nun stehen auch die vier Mittelfeldspieler fest. Bei der Wahl unter den 13 Kandidaten des Klubs aus den Etzwiesen setzte sich Julian Geldner durch. Der 23-Jährige hatte mit 170 von 506 abgegebenen Stimmen die Nase vorne. Der unermüdliche Kämpfer und Rackerer mit viel Übersicht entschied den Zweikampf mit Shqiprim Binakaj, den 146 Leser auf der Rechnung hatten, für sich. Binakaj verpasste mit seinem Traumtor aus etwa 60 Metern beim 4:3-Heimsieg gegen den FSV Hollenbach knapp den Sieg bei der Wahl zum Tor des Monats August 2019 der ARD-Sportschau. Dritter beim Internetvoting wurde Oguzhan Biyik – aktueller Kapitän der Etzwiesenmannschaft – mit 67 Stimmen. Die Vierer-Mittelfeldreihe komplettiert Jens Schwab. Für den Leistungsträger der TSG in den 90er-Jahren gab es 38 Stimmen. Knapp verpassten Armin Scheiffele (26 Stimmen) und Oskar Karsch (23) den Sprung in die Jahrhundertelf der TSG. Mit deutlichem Abstand folgten Karl Grözinger, Karl-Heinz Schroff, Roberto Sadler, Hermann Sanzenbacher, Gerhard Rieger, Hans Krauss und Toni Herczeg.

Es fehlen nur noch zwei Spieler, dann ist die TSG-Jahrhundertelf komplett. Dieses Duo wird im Sturm gesucht. Sieben Kandidaten stehen dabei zur Auswahl. Wiederum gleicht die Liste einem Streifzug durch die Jahrzehnte – wohl wissend, dass der Verein bessere und schlechtere Zeiten hatte, die Leistungen in den unterschiedlichen Spielklassen nicht zu 100 Prozent miteinander vergleichbar sind und sich die Anforderungsprofile in den einzelnen Mannschaftsteilen im Laufe der Jahre stark verändert haben. Axel Bohmwetsch ist ein Eigengewächs und war von Mitte der 70er- bis Mitte der 90er-Jahre für die Backnanger am Ball. Das Schlitzohr mit dem Torriecher hatte seinen Anteil am Aufstieg in die Verbandsliga in der Saison 1982/1983 und am WFV-Pokalsieg 1991. Zu diesem Erfolg steuerte Markus Sailer einen Treffer im Finale bei. Er kam vom SV Unterweissach und schlug sofort bei der TSG ein. 1992 wechselte Sailer zum Zweitligisten FC St. Pauli und war ein Publikumsliebling am Millerntor. Anschließend spielte er unter anderem für den Erstligisten MSV Duisburg sowie für die Stuttgarter Kickers. Auch zwei Aufstiegshelden in die Regionalliga von 1967 gehören zur Auswahl. Kopfballungeheuer Ernst Kress war der Flankengeber für ein Tor beim entscheidenden Aufstiegsspiel. Zudem gehörte er zu den Leistungsträgern in den 60er-Jahren. Werner Weingärtner stand auch in der glorreichen TSG-Mannschaft im Jahr 1967. Er lenkte zudem das Interesse von einigen Profiklubs auf sich. Weingärtner zog sich aber in der Regionalliga-Saison sehr früh eine schwere Verletzung zu. Dieter Kurz war am Verbandsliga-Aufstieg 1983 beteiligt und der kongeniale Sturmpartner von Axel Bohmwetsch. Kurz bleibt mit seiner enormen Schusskraft und seinen tollen Standards unvergessen. Der griechische Ex-Profi Onufrios Michailidis trug auch das TSG-Trikot. Mit seinem Torriecher sorgte er für viele schöne Treffer der Roten. Mario Marinic gehört zur aktuellen Backnanger Mannschaft. Er ist an drei Aufstiegen des Etzwiesenklubs beteiligt. Der Publikumsliebling hatte es zudem mit seinen Traumtoren gleich zweimal an die legendäre Torwand des ZDF-Sportstudios gebracht. In der neuen Saison wird er der spielende Co-Trainer.

Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge für den Sturm: Axel Bohmwetsch, Ernst Kress, Dieter Kurz, Mario Marinic, Onufrios Michailidis, Markus Sailer und Werner Weingärtner. Die Wahl findet ab sofort im Internet unter www.fupa.net/rems-murr statt, der Abstimmungszeitraum für den Sturm endet am Sonntag, 21. Juni, um 23 Uhr.

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Erstellt:
16. Juni 2020, 11:30 Uhr

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