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Stuttgarts Handballer verärgert über Hallen-Evakuierung

dpa Stuttgart. Spieler und Trainer des Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart haben nach der langen Unterbrechung des Pokalspiels gegen den THW Kiel (34:35) heftige Kritik an der Stadt geübt.

Die Partie in Stuttgart war infolge eines Feueralarms und der daraus resultierenden Evakuierung für knapp 45 Minuten unterbrochen worden. Foto: Marijan Murat/dpa

Die Partie in Stuttgart war infolge eines Feueralarms und der daraus resultierenden Evakuierung für knapp 45 Minuten unterbrochen worden. Foto: Marijan Murat/dpa

„Das ist nun bereits zum zweiten Mal bei uns in dieser Halle vorgekommen. Auch bei anderen Veranstaltungen ist dies bereits vorgefallen. Bedauerlicherweise war kein Verantwortlicher der Stadt bei diesem wichtigen Spiel hier vor Ort“, monierte TVB-Trainer Jürgen Schweikardt. „Das ist eine Sache, die so nie wieder passieren darf und enorm peinlich für uns als Verein ist.“

Die Partie war am Dienstagabend zu Beginn der zweiten Halbzeit infolge eines Feueralarms und der daraus resultierenden Evakuierung der Halle für knapp 45 Minuten unterbrochen worden. „Es ist eine Katastrophe, wenn so etwas passiert und man in der Kälte rumstehen muss“, schimpfte Stuttgarts Außenspieler Patrick Zieker.

Die Stadt wies die Vorwürfe des Vereins zurück. Bei jeder Veranstaltung sei das erforderliche städtische Personal vor Ort, auch am Dienstagabend seien zwei Techniker in der Halle gewesen, teilte die Kommune mit. Der Brandalarm sei ausgelöst worden, weil der vom Verein beauftragte Caterer in einem Kiosk unsachgemäß mit Fett umgegangen sei. Die Stadt will nun nochmals mit den Caterern die zulässige Nutzung der Kioske erörtern, erklärte Sportbürgermeister Martin Schairer. Zudem wolle sie die Abläufe bei Brandmeldungen gemeinsam mit der Branddirektion optimieren.

Ein ähnlicher Vorfall wie gegen Kiel hatte sich in der Scharrena bereits am 10. Oktober im Bundesligaspiel der Stuttgarter gegen den TBV Lemgo Lippe ereignet. Damals sei an einem Kiosk die Lüftungsanlage ausgefallen, erklärte die Stadt nun.

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Erstellt:
4. Dezember 2019, 15:41 Uhr

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