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TCB-Athleten schnuppern Wettkampfluft

Gleich sechs Backnanger Ausdauersportler beteiligen sich am Aktionstag des baden-württembergischen Verbands.

Freute sich, am Aichstrutsee endlich mal wieder Wettkampfluft schnuppern zu können: Heike Barkhorn. Sie zählte zu den sechs TCB-Sportlern, die sich am Triathlontag beteiligten. Foto: V. Scholl

Freute sich, am Aichstrutsee endlich mal wieder Wettkampfluft schnuppern zu können: Heike Barkhorn. Sie zählte zu den sechs TCB-Sportlern, die sich am Triathlontag beteiligten. Foto: V. Scholl

(uwe). Aus dem Backnanger City-Triathlon wird wegen Corona dieses Jahr bekanntlich nichts (wir berichteten). Völlig untätig sind die Ausdauersportler aus dem Murrtal deshalb aber nicht. Und: Nur beim Training belassen es die Männer und Frauen des TC Backnang ebenfalls nicht. Einige mischten beim sogenannten Triathlontag des Baden-Württembergischen Triathlonverbands mit. Insgesamt verzeichnete die Veranstaltung 350 Teilnehmer, die acht übers ganze Ländle verteilte Seen zur Auswahl hatten. Einer davon war der Aichstrutsee in Welzheim, der alten Heimat des Backnanger Triathlon-Clubs. Schließlich veranstaltete der TCB dort viele Jahre lang den Welzheimer Triathlon.

Deshalb war es kein Wunder, dass sich mit Dorit Hartmann, Heike Barkhorn, Ronja und Harry Müller sowie Dieter Müller gleich fünf Männer und Frauen aus dem Murrtal aufmachten, um in altbekannten Gefilden so etwas Ähnliches wie Wettkampfluft zu schnuppern. Schließlich wurde dieses Jahr nicht nur Backnang wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt, sondern alle Wettkämpfe in der Region. In Welzheim unterstützten freiwillige Helfer der TSF, die sonst den dortigen Triathlon organisieren, die Aktion. Sie markierten Strecken, halfen den Sportlern und waren Ansprechpartner.

Zu bewältigen waren am Aichstrutsee 600 Meter Schwimmen im Einzelstartmodus mit einer Minute Abstand zwischen den Athleten, gefolgt von 23 Kilometern auf dem Rad durch den Schwäbischen Wald und 5 Kilometer Laufen in der Umgebung des Sees. Die Wechselzone befand sich am eigenen Auto der Teilnehmer, die Wechselzeiten selbst blieben diesmal unberücksichtigt.

Bei so viel Engagement von Helfern und Sportlern hatte sogar der Wettergott ein Einsehen. Pünktlich zum Start ließ der Regen der Nacht nach und die Sonne zeigte sich am Himmel. Als Erste der fünf gemeldeten TCB-Athleten stürzte sich Dorit Hartmann ins Wasser des Aichstrutsees. Etwas später folgten ihre Vereinskollegen Heike Barkhorn, Ronja und Harry Müller sowie Dieter Müller.

Nach dem Schwimmen wechselten alle entspannt aufs Rad und nahmen die hügelige und wie immer windige Strecke in Angriff. Die Laufstrecke, die diesmal aufgrund der neuen Bedingungen direkt am See begann und nicht wie sonst an der Eugen-Hohly-Halle in Welzheim, war keinesfalls leichter zu bewältigen als die altbekannte Strecke durch den Tannwald. Auf den 5 Kilometern mit insgesamt rund 150 Höhenmetern kamen die Triathleten ordentlich ins Schnaufen.

Am Ende kamen alle fünf Backnanger ins Ziel und freuten sich über die Möglichkeit, aus dem Trainingsalltag herausgekommen zu sein und ein wenig Normalität erfahren haben zu dürfen. Schnellste aus dem Murrtal war Dorit Hartmann, die 1:25:58 Stunden benötigte. Nur 24 Sekunden langsamer war Heike Barkhorn (1:26:22), der Ronja Müller (1:33:35), Harry Müller (1:37:22) und Dieter Müller (2:33:00) folgten.

Die fünf waren allerdings nicht die einzigen Backnanger Triathleten, die bei dem Aktionstag aktiv waren. Verena Scholl nutzte die Möglichkeit der sogenannten Do-it-yourself-Variante. Die erlaubte, das Schwimmen, Radfahren und Laufen auf selbst gewählten Strecken zu bewältigen. Die Backnangerin nutzte dies, um im Plüderhausener Badesee 600 Meter zu schwimmen und in der Umgebung des Sees rund 15 Kilometer Rad zu fahren sowie 3 Kilometer zu laufen. Nach 1:00:49 Stunden hatte sie alle drei Strecken absolviert und wie das Welzheim-Quintett nach langer Zeit mal wieder so etwas wie Wettkampfluft geschnuppert.

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Erstellt:
30. Juli 2020, 06:00 Uhr

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