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Thomas Doser bleibt, ein Duo geht

Fußball-Oberligist TSG Backnang muss künftig auf Paul Weber und Julian Schiffmann verzichten

Ist weiterhin für die TSG Backnang am Ball: Abwehrspieler Thomas Doser (links).Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Ist weiterhin für die TSG Backnang am Ball: Abwehrspieler Thomas Doser (links).Foto: A. Becher

(uwe). Eine Vertragsverlängerung sowie zwei Abgänge meldet die TSG Backnang, für die in der Fußball-Oberliga am kommenden Donnerstag (15 Uhr, Etzwiesenstadion) das Saisonfinale gegen Ravensburg ansteht. Unabhängig davon, ob die Roten die Klasse halten oder nicht, können sie nächste Saison weiterhin auf die Dienste von Innenverteidiger Thomas Doser bauen. Der 1,94 Meter große Abwehrmann kam vor der Runde vom Landesligisten Fellbach und ist trotz des Abstiegskampfes einer der Gewinner bei der TSG. Der 30-Jährige, dem viele nur die Rolle eines Ergänzungsspielers zugetraut hatten, ist unter Trainer Evangelos Sbonias wie bereits unter Ex-Coach Andreas Lechner eine Stammkraft in der Innenverteidigung des Klubs. Deshalb sind die Verantwortlichen des derzeitigen Oberliga-Viertletzten auch froh, dass der Mann aus dem Remstal ein weiteres Jahr im Murrtal bleibt.

Julian Schiffmann und Paul Weber verabschieden sich dagegen nach nur einer Runde wieder. Bei beiden ist noch unklar, für wen sie in der neuen Saison am Ball sind. Bei dem im Sommer 2018 vom SGV Freiberg gekommenen Schiffmann deutete sich der Weggang ohnehin schon an, weil der 27-jährige Mittelfeldspieler nach gutem Beginn sportlich zuletzt keine Rolle mehr gespielt hatte. Bei Weber sind es berufliche Gründe, weshalb er die TSG verlässt. Bereits zu Saisonbeginn hatte der vom TSV Ilshofen gekommene Mittelfeldspieler eben deshalb einen eher schwierigen Start in Backnang: Statt bei der TSG in der Vorbereitung schuftete der 26-Jährige damals für seinen Arbeitgeber in den USA. Inzwischen hat er sich zwar durchaus ans Team herangekämpft und stand zuletzt auch mehrmals in der Startformation, doch die beruflichen Anforderungen werden künftig nicht geringer. Sie lassen sich mit Fußball unter dem Viadukt auf alle Fälle nicht mehr in Einklang bringen.

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Erstellt:
25. Mai 2019, 11:30 Uhr

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