Thomas Sommer glaubt an den Ligaverbleib

Das Interview: SVA-Trainer sagt: Für uns zählt jeder Punkt

Scheint mit der SVA-Elf die Kurve noch rechtzeitig zu bekommen: Thomas Sommer. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Scheint mit der SVA-Elf die Kurve noch rechtzeitig zu bekommen: Thomas Sommer. Foto: A. Becher

Von Steffen Grün

Noch vor Kurzem war Aufsteiger SV Allmersbach in der Fußball-Landesliga abgeschlagenes Schlusslicht. Nun gab es einen Zwischenspurt und der SVA schnuppert wieder an den Nichtabstiegsplätzen. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenzweiten TSV Heimerdingen (14.30 Uhr) macht Trainer Thomas Sommer klar, dass in die positive Entwicklung seiner Elf nicht überrascht.

Drei der letzten vier Spiele gewonnen, mit nun elf Zählern die rote Laterne abgegeben – hat der SVS die Trendwende schon geschafft?

Die Spieler und die Mannschaft haben sich, wenn man die letzten fünf Spiele betrachtet, weiterentwickelt und sukzessive verbessert. Die letzten Partien haben gezeigt, dass Spiele (verdient) gewonnen werden können, aber auch am Leistungslimit gespielt werden muss. Eine kleine Trendwende ja – der Grad der Weiterentwicklung wird darüber entscheiden, wie der Weg weitergeht.

Es hätten sogar vier Siege sein müssen, doch in Schluchtern gab es trotz über 70 Minuten in Überzahl ein 0:1, ihr Team verschoss zwei Elfmeter. Wie sehr wurmt Sie das noch?

Inzwischen nicht mehr, wir können ja nur das nächste Spiel gewinnen, aber nicht mehr die Partie in Schluchtern.

Hatten Sie nach nur zwei Zählern aus den ersten zehn Spielen schon Zweifel an der Landesliga-Tauglichkeit und in welchen Punkten hat sich Ihr Team gesteigert?

Mein Co-Trainer Andreas Renz und ich wussten, dass mehr in unserem Team steckt. Die Zündschnur mussten wir jedoch alle zusammen anstecken. Die körperlichen und konditionellen Ansprüche der Landesliga waren einfacher anzupassen. Mutig sein und Selbstvertrauen gewinnen in Verbindung mit den höheren taktischen und spielerischen Ansprüchen waren Aufgaben, die schwieriger zu lösen sind. Inzwischen hat man den Eindruck, dass so mancher Schalter im Kopf in der richtigen Stellung ist.

Nun warten bis zur Winterpause noch zwei Heimspiele – morgen gegen den Zweiten aus Heimerdingen, dann gegen den Letzten aus Schornbach. Wie viele Punkte sollen es sein?

In unserer Situation zählt jeder Punkt. Deshalb versuchen wir, gegen das stark favorisierte Heimerdingen zu gewinnen.

Sind Sie vom Ligaverbleib überzeugt?

Ja, wenn wir unseren Weg weitergehen und das nötige Glück dazukommt.

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Erstellt:
23. November 2018, 06:00 Uhr

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