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Tischtenniskrimi endet 7:7 nach vier Stunden

Frauen des TTV Burgstetten erzielen im Kellerduell der Tischtennis-Oberliga gegen den TTC Ketsch ein Unentschieden

Elke Anders (links) und Ines Marquardt unterliegen im Doppel ganz knapp. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Elke Anders (links) und Ines Marquardt unterliegen im Doppel ganz knapp. Foto: T. Sellmaier

(pm). Die Tischtennisspielerinnen des TTV Burgstetten erzielten in der Oberliga-Heimpartie gegen den TTC Ketsch ein 7:7-Unentschieden. Dieses stand nach einem harten Kampf über vier Stunden fest. Beide Mannschaften trennt in der Tabelle nur ein Punkt. Somit kämpfen sie gegen die Abstiegsrelegation.

In den Doppeln gab es eine Punkteteilung. Burgstettens Spitzendoppel Jutta Ernst/Andrea Winter siegte in drei Sätzen. In den Durchgängen eins und drei mussten die TTV-Spielerinnen allerdings in die Verlängerung. Am Nachbartisch entwickelte sich die Partie von Ines Marquardt/Elke Anders zum ersten Krimi. In den Sätzen eins und drei mussten sich die TTV-Spielerinnen in der Verlängerung geschlagen geben, behaupteten sich aber im zweiten und vierten Abschnitt. Daher musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Ketsch ging schnell in Führung und gab diese bis zum Satzende auch nicht wieder ab.

Jutta Ernst kam gegen Melanie Berger mit den guten Topspins nicht ins Spiel. Nach einer taktischen Umstellung ging Durchgang zwei an die Murrtalerin, ehe sie in Satz drei verlor. Ein weiterer Krimi nahm seinen Lauf. Ernst entschied mit 13:11 den fünften Satz für sich. Marion Ott, die Nummer eins aus Ketsch, zwang mit ihren schnellen Angriffsbällen Eugenia Teliysky ein ums andere Mal zu Fehlern und startete mit einer 2:0-Führung. Nach hartem Kampf ging Durchgang drei an die Murrtalerin, allerdings verlor sie dann den vierten Abschnitt knapp.

Ines Marquardt kam gegen Vanessa Moch in Satz eins gut ins Spiel. Moch konnte allerdings ab Satz zwei ihre guten Aufschläge besser einsetzen und Marquardt unter Druck setzen. Die TTV-Akteurin musste sich in vier Sätzen geschlagen geben. Andrea Winter spielte von Anfang an konzentriert gegen die Nummer drei der Gäste und ging mit 2:0-Sätzen in Führung. Thome gab sich nicht geschlagen, sie holte die Durchgänge drei und vier nach hartem Kampf. Winter lag im fünften Abschnitt schnell mit 5:0 in Führung. Damit war die Gegenwehr von Thome gebrochen – neuer Zwischenstand 3:3. Spannend begann die Partie der beiden Spitzenspielerinnen. Der erste Satz ging in der Verlängerung an Ketsch. In den Durchgängen zwei und drei hatte Jutta Ernst zunehmend Probleme mit den starken Aufschlägen und den platzierten Topspins von Marion Ott und unterlag. Melanie Berger kam gegen Eugenia Teliysky gut ins Spiel und gewann. Burgstetten lag mit 3:5 zurück. Nun war der nötige Kampfgeist gefragt. Thome hatte auf die gut platzierten Bälle von Marquardt stets die bessere Antwort und siegte mit 3:1. Andrea Winter benötigte einen Satz, bis sie sich gut aufs Spiel von Vanessa Moch einstellte und auf 4:6 verkürzte. Marquardt musste den ersten Satz gegen Ott klar abgeben, kam dann aber immer besser mit den starken Aufschlägen zurecht und bejubelte nach sehr guten Ballwechseln den wichtigen Sieg zum 5:6. Thome war zu Beginn unbeeindruckt von den Abwehrbällen von Ernst. Auch dieses Spiel ging über die komplette Distanz, ehe Ernst in Satz fünf alle Register zog und den wichtigen Punkt zum 6:6-Ausgleich machte.

Teliysky hatte in ihrem dritten Einzel des Tages wenig Probleme mit Moch und siegte in drei klaren Sätzen. Mit dem siebten Punkt war das Unentschieden gesichert. Winter lag dann gegen Berger mit 0:2 Sätzen zurück. Die TTV-Spielerin schaltete einen Gang höher und glich zum 2:2 aus. Erneut der fünfte Satz musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Nach hartem Kampf und guten Ballwechseln zog Winter jedoch den Kürzeren. Somit endete die Partie 7:7.

Ergebnisse: Ernst/Winter – Berger/Moch 3:0, Marquardt/Anders – Ott/Thome 2:3, Ernst – Berger 3:2, Teliysky – Ott 1:3, Marquardt – Moch 1:3, Winter – Thome 3:2, Ernst – Ott 0:3, Teliysky – Berger 0:3, Marquardt – Thome 1:3, Winter – Moch 3:1, Marquardt – Ott 3:1, Ernst – Thoma 3:2, Teliysky – Moch 3:0, Winter – Berger 2:3.

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Erstellt:
27. Februar 2020, 06:00 Uhr

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