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Torfrau patzt – DFB-Elf nur 2:2 gegen Japan

Remis im Test gegen Japan offenbart vor der WM einige Schwächen

Paderborn /DPA - Zwei kapitale Schnitzer von Torhüterin Almuth Schult haben der neuen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fast ihr Länderspiel-Heimdebüt verdorben. Die 28 Jahre alte Wolfsburgerin leistete sich in Paderborn beim 2:2 (0:1) gegen Japan zwei haarsträubende Fehlpässe und verschuldete so die Gegentreffer von Yui Hasegawa (35.) und Kumi Yokoyama (69.). Die erste Pleite nach zuletzt zehn Spielen ohne Niederlage verhinderten vor 4804 Zuschauern in der Benteler-Arena Alexandra Popp (53.) und Svenja Huth (72.). 59 Tage vor dem Beginn der WM in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) offenbarte das 14. Duell mit den Fußballerinnen aus Japan, dass noch viel Arbeit auf die DFB-Auswahl wartet.

„Es ist gut, dass es jetzt passiert ist und bei keinem Turnier oder Pflichtspiel“, sagte Schult zu ihren beiden Fehlern. „Dennoch hätten wir dieses Spiel gewinnen müssen.“ Ähnlich äußerte sich Trainerin Voss-Tecklenburg. „Wir haben Charakter gezeigt, wir haben auf das 3:2 gespielt, was auch noch drin war.“ Das Unentschieden gegen Japan sei aber natürlich nicht der Anspruch. „Es war auch so, dass wir in der Spielaufbau-Disziplin nicht das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen haben.“ In der weiteren Vorbereitung zur WM stehe nun unter anderem die Fehlerminimierung im Mittelpunkt. Huth betonte, dass die Mannschaft auch bei der Chancenverwertung noch besser werden kann. „Dann ist es egal, wenn wir die Gegentore bekommen.“

Das 0:1 war ein Geschenk von Torhüterin Schult. Die aufgerückte Wolfsburgerin wollte einen Rückpass von Johanna Elsig zu Marina Hegering weiterleiten, traf den Ball aber nicht richtig und spielte ihn Hasegawa in die Füße. Die Spielmacherin bedankte sich und schoss den Ball zur überaus glücklichen Führung ins leere Tor. In der zweiten Hälfte verstärkte das deutsche Team den Druck. DFB-Spielführerin Popp sorgte für den überfälligen Ausgleich. Ein weiterer verunglückter Querpass von Schult ermöglichte den Asiatinnen die erneute Führung, ehe Huth per Kopf zumindest das Remis rettete.

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Erstellt:
10. April 2019, 03:12 Uhr

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