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TSV II bringt sich nur selbst ins Wanken

Aufstiegsgeschichten: Oberbrüden ist Meister in der Tischtennis-Bezirksklasse und siegt im Pokal

Dieter Senge hat mit dem TSV Oberbrüden II den Sprung in die Bezirksliga geschafft. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Dieter Senge hat mit dem TSV Oberbrüden II den Sprung in die Bezirksliga geschafft. Foto: A. Becher

Von Michael Clauss

Das zweite Männerteam des TV Oberbrüden Tischtennis gibt in seiner Meistersaison nur durch einen Aufstellungsfehler seine einzigen Punkte ab. Der unerwartete Sieg im Finale des Bezirkspokals gegen die höherklassige SG Schorndorf II brachte schließlich das Double. „Wir wollen auch in der Bezirksliga um den Titel mitspielen“, peilt der TSV II laut Oliver Letzgus in der nächsten Saison gar den Durchmarsch an.

Anfang Februar schien die zweite Vertretung des TSV Oberbrüden auf ihrem Weg zur Meisterschaft in der Tischtennis-Bezirksklasse der Männer kurz ins Straucheln zu kommen. Der sportlich herausgespielte 9:3-Sieg gegen die TSG Backnang wurde am grünen Tisch mit 0:9 gegen Oberbrüden gewertet. Der Grund: Ein Jugend-Ersatzspieler stand nicht auf dem Saisonmeldebogen der zweiten Männermannschaft, er hätte demzufolge nicht eingesetzt werden dürfen. Die Punkte waren ebenso futsch wie die bis dato makellose weiße Punkteweste. Zudem rückte der Verfolger TTC Hegnach III bis auf zwei Minuspunkte an den Tabellenführer aus Auenwald heran. Doch die Spannung währte nur kurz: Eine Woche später schenkte der Zweitplatzierte aus dem Waiblinger Vorort ausgerechnet das direkte Duell mit Oberbrüden II kampflos ab. Vier Punkte Vorsprung und mit dem deutlich besseren Spielverhältnis im Rücken gab die Landesligareserve die Spitzenposition bis zum Saisonschluss nicht mehr ab.

„Nachdem im Vorjahr nur knapp in der Relegation der Aufstieg verpasst wurde, war diesmal eigentlich klar, der Aufstieg muss her“, kommt für Kapitän Dietmar Wenig der Titel für Oberbrüdens Zweite nicht unerwartet. Vier Verstärkungen gegenüber dem Vorjahres-Sextett brachten laut Wenig „eine deutliche spielerische Überlegenheit gegenüber den Konkurrenten“. Das drückte sich auch in den erspielten Bilanzen aus.

Vater (Dieter) und Sohn (Jonah) Senge erspielten zusammengerechnet 41 Einzelsiege bei drei Niederlagen. Simone Tomaschek durfte neun Mal die Gratulation ihrer männlichen Kontrahenten entgegennehmen und blieb im Doppel in weiteren neun Spielen ungeschlagen. Aber auch die Routiniers Oliver Letzgus, Frank Liehmann, Tilo Baumgärtner und Dietmar Wenig lagen in ihren Paarkreuzen in der Spitze der Liga-Ranglisten.

Die Ergebnisse gegen die sportlichen Konkurrenten fielen daher auch überwiegend deutlich zu Gunsten von Oberbrüden aus. Zwei 9:5-Siege, gegen Hegnach III in der Vorrunde und gegen Großaspach in der Rückrunde, waren da schon die knappsten Resultate. Im sportlichen Wettkampf haben Wenig und Co. gegen keinen Konkurrenten verloren, nur der Aufstellungsfehler brachte zwei Minuspunkte. Trotz der sportlichen Überlegenheit in der Liga hat in Auenwald niemand mit der Krönung der Saison im Finale des Bezirkspokals gegen die höherklassige SG Schorndorf II gerechnet. Der überraschend deutliche 4:0-Erfolg gegen den Bezirksligisten gibt gleichzeitig einen Ausblick auf Oberbrüdens Ambitionen in der neuen Saison. „Wir sind zuversichtlich, auch in der Bezirksliga ganz vorne mit dabei zu sein“, zeigt sich Kapitän Dietmar Wenig optimistisch. Sein Mannschaftskollege Oliver Letzgus hat ebenfalls den Titel als Ziel ausgegeben.

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Erstellt:
26. Juni 2019, 16:00 Uhr

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