Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Tuchel vor dem Finale: Bayern ist „das höchste Niveau“

dpa Lissabon. Trainer Thomas Tuchel betrachtet das erste Champions-League-Finale von Paris Saint-Germain gegen einen in vielen Europapokal-Endspielen erprobten FC Bayern München als „große Herausforderung“.

PSG-Trainer Thomas Tuchel lobt den FC Bayern und Coach Hansi Flick, sieht sich und sein Team jedoch gut vorbereitet. Foto: -/Getty Images via UEFA/dpa

PSG-Trainer Thomas Tuchel lobt den FC Bayern und Coach Hansi Flick, sieht sich und sein Team jedoch gut vorbereitet. Foto: -/Getty Images via UEFA/dpa

Der deutsche Fußball-Rekordchampion habe unter Hansi Flick einen „einzigartigen Lauf“ hingelegt, sagte der frühere Trainer der Bundesligisten Borussia Dortmund und FSV Mainz 05.

Die Bayern seien „das höchste Niveau in Europa“, sagte Tuchel am Samstagabend in Lissabon. „Das wird ein hartes Stück Arbeit. Wir fühlen uns aber vorbereitet“, sagte der 46 Jahre alte Tuchel mit Blick auf die Partie am Sonntag (21.00 Uhr) im Estádio da Luz.

„Wir erwarten ein sehr intensives Spiel“, sagte Tuchel, der mit PSG schon zwei deutsche Mannschaften in der K.o.-Phase aus dem Wettbewerb beförderte: Borussia Dortmund im Achtelfinale und RB Leipzig beim Final-8-Turnier in Portugal mit einem klaren 3:0 im Halbfinale.

Weltmeister Kylian Mbappé freut sich auf das Duell mit Manuel Neuer, der „einer der besten Torhüter in der Geschichte des Fußballs“ sei. „Wenn man die Besten in Europa sein will, muss man die Besten schlagen“, sagte der 21 Jahre alte Stürmer. Über Tuchel äußerte sich Mbappé äußerst positiv: „Er ist ein großer Trainer, an den wir glauben.“ PSG spiele unter ihm die beste Saison der Vereinsgeschichte. „Die Spieler stehen hinter dem Trainer.“

Tuchel ließ offen, ob der gegen Leipzig verletzt pausierende Torwart Keylor Navas im Finale wieder auflaufen wird. Auch bei Mittelfeldspieler Marco Verratti legte er sich nicht fest. Beide hätten mit dem Team trainiert. Verratti werde sicherlich nicht 90 oder 120 Minuten spielen können. Da er keine Muskelverletzung gehabt habe, sei es aber kein Risiko, ihn einzusetzen, sagte Tuchel. „Ein Finale ist kein Spiel für große Veränderungen“, meinte der Coach.

© dpa-infocom, dpa:200822-99-269070/2

Zum Artikel

Erstellt:
22. August 2020, 21:02 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!