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TV Murrhardt steigt nun doch auf

TVM-Tischtennisspieler rücken in die Verbandsklasse nach – Burgstetten zieht sich hingegen aus der Landesliga zurück

Großer Jubel über ein überraschendes Happy End bei Murrhardts Tischtennisspielern nach der Landesliga-Vizemeisterschaft und dem eigentlich verpassten Aufstieg. Der TSV Wendlingen zieht seine erste Mannschaft zurück, sodass in der Verbandsklasse doch noch ein Platz für die Walterichstadter frei wird. Den Rückzug in die Bezirksliga tritt hingegen der TTV Burgstetten an.

Dominik Wörner und die Tischtennisspieler des TV Murrhardt bejubeln noch den Aufstieg in die Verbandsklasse. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Dominik Wörner und die Tischtennisspieler des TV Murrhardt bejubeln noch den Aufstieg in die Verbandsklasse. Foto: T. Sellmaier

Von Michael Clauss

„Natürlich nehmen wir den Aufstieg an“, zweifelt Murrhardts Spitzenspieler Dominik Wörner nie daran, den unverhofften Sprung in die Tischtennis-Verbandsklasse nicht anzunehmen. Das überraschend Happy End hat der TV Murrhardt dem TV Wendlingen zu verdanken. Der Verein aus dem Landkreis Esslingen hat sein Verbandsklasse-Team nur noch in der Landesliga gemeldet. Dadurch wird für die Walterichstadter doch noch ein Platz in der höheren Liga frei.

Dort wird es für den TVM ein Wiedersehen mit dem TTC Bietigheim-Bissingen III geben. Gegen die Enzstadter war Murrhardt in der Aufstiegsrelegation knapp unterlegen. Zwei Punkte fehlten zum Aufstieg. Jürgen Wörner und Co hatten sich nach der Vizemeisterschaft und Scheitern in der Relegation bereits mit einer weiteren Landesliga-Saison abgefunden – bis nun dieser Tage die überraschende Nachricht vom Tischtennis-Verband aus Stuttgart eintrudelte. Murrhardt wird mit unverändertem Kader in die höhere Liga gehen, eventuelle Auffrischungen durch Nachwuchsspieler sollen aber nicht ausgeschlossen sein.

Dagegen kann der TSV Oberbrüden einen Zugang für den Landesliga-Kader vermelden. Marcus Kocher kommt vom Ligarivalen TTV Burgstetten. Dieter Senge schlägt dafür künftig in der zweiten Mannschaft auf. Grundsätzlich berichtet Mannschaftssprecher Oliver Letzgus von Zufriedenheit des TSV über den dritten Platz im Endklassement. Allerdings könnte die Oberbrüdener Truppe an Murrhardts Stelle stehen und für die Verbandsklasse planen. „Wir haben den zweiten Platz mit der Hinrundenniederlage beim Tabellenletzten Donzdorf verschenkt“, ärgert sich Letzgus über den Fauxpas. Es blieb übrigens der einzige Saisonsieg der Donzdorfer, die in der nächsten Saison in der Landesklasse antreten müssen. Als kleines Trostpflaster erspielte sich Oberbrüden dann den Sieg im Bezirkspokal.

Auch beim TTV Burgstetten mischen sich im Saisonrückblick fröhliche und ernste Mienen zusammen. Einerseits gelang den Murrtalern mit einem Zähler Vorsprung der Klassenerhalt. „Für uns war klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. Und einige bei uns haben zwischenzeitlich auch nicht an den Klassenerhalt geglaubt“, sagt Nicolai Kutschera rückblickend über das knappe Erreichen des Saisonziels. Trotzdem sagt der TTV der Landesliga Servus. Der personelle Aderlass für einen konkurrenzfähigen Landesliga-Kader ist zu groß. Der Verein hat die Konsequenzen gezogen und seine erste Mannschaft zwei Klassen tiefer in der Bezirksliga gemeldet.

Neben Marcus Kocher (zum TSV Oberbrüden) haben sich zwei weitere Spieler aus dem ersten Team zu anderen Klubs abgemeldet. Spitzenspieler Nicolai Kutschera zieht es zum Oberligisten VfR Birkmannsweiler und Sebastian Pfleiderer zurück zur TSG Backnang. Zudem will Markus Schumpp kürzertreten. Da war der Rückzug in die Bezirksliga dann die logische Konsequenz.

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Erstellt:
20. Juni 2018, 06:00 Uhr

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