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TVM will hoch und TSV oben bleiben

Höherklassige Tischtennismannschaften der Männer absolvieren am Wochenende ihre ersten Saisonbegegnungen

Aufsteiger TSV Oberbrüden traut sich den Verbleib in der Tischtennis-Verbandsklasse der Männer zu. Der TV Murrhardt muss nach dem bitteren Abstieg in der Landesliga Wunden lecken und strebt den Wiederaufstieg an. In der Bezirksliga könnte Aufsteiger TSV Oberbrüden II die Klasse aufmischen, während der TTV Burgstetten und die SF Großerlach den Ligaerhalt anstreben.

Spitzenspieler Daniel Quiram strebt mit Oberbrüden den Ligaverbleib an. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Spitzenspieler Daniel Quiram strebt mit Oberbrüden den Ligaverbleib an. Foto: T. Sellmaier

Von Michael Clauss

Die meisten Tischtennismannschaften sind bereits in die Saison gestartet. Nun folgen auch die Männerteams aus der Region zwischen Verbandsklasse und Bezirksliga. Zuversichtlich blickt Aufsteiger TSV Oberbrüden auf die Saison in der Verbandsklasse. TSV-Pressesprecher Oliver Letzgus hat beim Blick auf die Aufstellungen der Gegner „eine stark besetzte Klasse“ ausgemacht und gibt den Ligaverbleib als oberstes Ziel aus. Er sieht Kirchheim II, Zell, Onolzheim und Donzdorf II mit Oberbrüden in der hinteren Tabellenhälfte. „Optimistisch stimmt mich, dass wir eine ausgeglichene Mannschaft haben“, geht Letzgus fest davon aus, dass Oberbrüden am Saisonende nicht auf einem der beiden Abstiegsplätze stehen wird oder als Drittletzter in der Relegation um den Ligaverbleib spielen muss. Mit Zugang Sahin Yildiz (vom Oberligisten VfR Birkmannsweiler) an Position vier startet der TSV am Samstag beim DJK Sportbund Stuttgart II (14 Uhr, Sporthalle Nord). Für Letzgus wird Stuttgart II mit Beinstein bei der Titelvergabe mitreden, daher ist für ihn „jeder einzelne Spielgewinn als Erfolg zu werten“.

Mit einem Augenzwinkern vergleicht Dominik Wörner die Lage seines TV Murrhardt in der Landesliga mit den Fußballern des VfB Stuttgart in der Zweiten Bundesliga: in der Relegation den Klassenerhalt verpasst, den Wiederaufstieg als Ziel und die Mannschaft verjüngt. So fasst Wörner die Parallelen beider Mannschaften zusammen. Den kürzertretenden Routinier Jürgen Wörner ersetzt aus der zweiten Garnitur Ivan Garic, der sich aber schon in der Verbandsklasse bei mehreren Einsätzen als fleißiger Punktesammler bewiesen hat. „Absteiger aus der oberen Klasse gegen Fastabsteiger“, umschreibt Wörner den Saisonauftakt der Walterichstadter am Sonntag gegen den VfL Kirchheim III (15 Uhr, Sporthalle der Bodelschwinghschule). Die Favoritenrolle sieht der TVM-Kapitän bei seinem Team.

In der Bezirksliga strebt der Vorjahresdritte TTV Burgstetten den Aufstieg nicht als Hauptziel an. Platz eins bis vier wollen die Murrtaler trotzdem anpeilen. Rainer Kemmler aus der zweiten Mannschaft ist neu im Burgstettener Stammkader – er tauscht mit Armin Sanwald den Platz. Zum Auftakt empfängt der TTV mit Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd einen Prüfstein für den weiteren Saisonverlauf (19 Uhr, Gemeindehalle in Burgstall). „Es ist ein sehr starker Gegner, den wir nicht unterschätzen dürfen“, erklärt Burgstettens Kapitän Patrick Goncalves.

Direkt in den Abstiegskampf steigen die Sportfreunde Großerlach am Samstag beim TSV Schnait (18.30 Uhr, Schnaiter Halle) ein. Beide Mannschaften belegten in der vergangenen Runde die ersten beiden Nichtabstiegsplätze. „Das Spiel wird richtungsweisend – ein Erfolg wäre Gold wert“, kennt SF-Kapitän Cristof Erkert die Bedeutung der Auftaktpartie. Am Saisonende nicht auf den drei letzten Tabellenplätzen stehen dürfte der TSV Oberbrüden II. Von der Papierform her könnte der Aufsteiger im Rennen um die vorderen Plätze mitspielen. Fast der komplette Kader der Verbandsklasse-Reserve hat höherklassige Spielererfahrung. Ob der Neuling die Liga tatsächlich aufmischt, wird sich erstmals in einer Woche im Heimspiel gegen Schnait zeigen.

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Erstellt:
19. September 2019, 06:00 Uhr

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