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Viererabwehrkette der TSG-Jahrhundertelf ist gewählt

Nun werden die vier Akteure für das Mittelfeld gesucht

Die Wahl für die vier Mittelfeldspieler der TSG-Jahrhundertelf läuft bis zum 14. Juni um 23 Uhr. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Die Wahl für die vier Mittelfeldspieler der TSG-Jahrhundertelf läuft bis zum 14. Juni um 23 Uhr. Foto: A. Becher

(hes). Eine bunte Mischung von aktuellen und auch von früheren Spielern gibt es in der Viererabwehrkette der Jahrhundertelf der TSG-Fußballer. Bei der Wahl unter den zwölf Kandidaten des Klubs aus den Backnanger Etzwiesen setzte sich Michl Bauer schnell an die Spitze und gab diese nicht mehr ab. Der 21-Jährige hatte mit 142 von 548 abgegebenen Stimmen deutlich die Nase vorne. Michl Bauer wurde von der TSG zunächst vom benachbarten Drittligisten aus Großaspach ausgeliehen und später fest verpflichtet. Der Innenverteidiger entwickelte sich zum Leistungsträger und soll auch in der kommenden Oberliga-Saison eine wichtige Rolle spielen. Auf dem zweiten Platz beim Internetvoting kam Werner Mögle, ein TSG-Urgestein, mit 111 Stimmen. Dritter wurde Andreas Nickel. Für ihn stimmten 88 Leser. Er trug wie auch der Viertplatzierte das Trikot von Junioren-Nationalteams. Der 2002 im Alter von nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt verstorbene Hans Bauer schaffte es mit 52 Stimmen ebenfalls in die Viererabwehrkette. Sein Vorsprung war aber knapp, denn Keven Schlotterbeck lag ihm dicht auf der Lauer. 48 Leser stimmten für ihn, der mittlerweile für den SC Freiburg und den 1. FC Union Berlin bereits 28 Bundesliga-Partien absolviert hat. Auch Klaus Petz (37 Stimmen) und Seppi Wille (27) lagen recht im Rennen um einen der vier Plätze. Mit deutlichem Abstand folgten Ernst Werner, Hermann Schaupp, Stephan Fichter, Andreas Fried und Kurt Rieger.

Die Hintermannschaft der TSG-Jahrhundertelf steht also mit dem Torhüter Lorenz Fischer sowie den vier bereits beschriebenen Abwehrspielern fest. Nun werden die vier Mittelfeldakteure gesucht. Wiederum gleicht die Kandidatenliste einem Streifzug durch die Jahrzehnte – wohl wissend, dass der Verein bessere und schlechtere Zeiten hatte, die Leistungen in den unterschiedlichen Spielklassen nicht zu hundert Prozent miteinander vergleichbar sind und sich die Anforderungsprofile in den einzelnen Mannschaftsteilen im Laufe der Jahre stark verändert haben. Shqiprim Binakaj wurde in der TSG-Jugend ausgebildet. Von 2008 bis 2019 trug er das Trikot des heutigen Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach, ehe sein Weg zurück zur TSG führte. Mit seinem Traumtor aus etwa 60 Metern beim 4:3-Heimsieg gegen den FSV Hollenbach verpasste Binakaj knapp den Sieg bei der Wahl zum Tor des Monats August 2019 der ARD-Sportschau. Oguzhan Biyik ist der aktuelle Kapitän der Etzwiesenmannschaft. Der Mittelfeldstratege hat mit der TSG bald drei Aufstiege geschafft. Eigengewächs Julian Geldner kann als unermüdlicher Kämpfer und Rackerer mit viel Übersicht bezeichnet werden. Diese drei Akteure gehören zum aktuellen Kader der TSG-Fußballer. Die anderen Vorschläge waren in früheren Jahren aktiv. So Karl Grözinger, der 1967 mit seinem Kopfballtreffer im Spiel in Pforzheim gegen den FV Offenburg seinen Anteil am Aufstieg in die Regionalliga hatte. Zu diesem erfolgreichen TSG-Team gehörte auch Gerhard Rieger, der als Taktgeber im Mittelfeld den Weg zum Aufstieg ebnete. Noch weiter zurück reicht die Zeit von Toni Herczeg, der in den frühen 60er-Jahren aktiv war. Zeitzeugen haben ihn als trickreichen und dribbelstarken Spieler in Erinnerung. Hermann Sanzenbacher war einer überragenden TSG-Akteure in den 50er-Jahren. Karl-Heinz Schroff überzeugte Anfang der 70er-Jahre als einer der spielstärksten und torgefährlichsten Spieler in den Etzwiesen. In den 70er-Jahren war Oskar Karsch ein Leistungsträger, der mit guten Standards von sich reden machte. Für seine knallharten Freistöße und Schüsse aus großen Distanzen hat sich Hans Krauss einen Namen gemacht. Unvergessen ist Armin Scheiffele, der ein Tor zum 2:1-Erfolg im Endspiel des WFV-Pokals 1991 beim SSV Reutlingen beisteuerte. Als ein großes Talent und mit starken Leistungen bleibt Roberto Sadler in Erinnerung. Der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler Jens Schwab war bei der TSG in den 90er-Jahren ein absoluter Leistungsträger.

Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge: Shqiprim Binakaj, Oguzhan Biyik, Julian Geldner, Karl Grözinger, Toni Herczeg, Oskar Karsch, Hans Krauss, Gerhard Rieger, Roberto Sadler, Hermann Sanzenbacher, Armin Scheiffele, Karl-Heinz Schroff und Jens Schwab. Die Wahl findet ab sofort im Internet unter www.fupa.net/rems-murr statt, der Abstimmungszeitraum fürs Mittelfeld endet am Sonntag, 14. Juni, um 23 Uhr.

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Erstellt:
9. Juni 2020, 16:00 Uhr

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