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Von zehn auf zwei: Rebensburgs starke Aufholjagd

Skirennläuferin fährt auf das Podest – Abfahrer Ferstl in Bormio auf Rang elf

Semmering/Bormio /DPA - Viktoria Rebensburg hat sich dank einer starken Aufholjagd den dritten Podestrang in diesem WM-Winter gesichert. Die Skirennfahrerin vom Tegernsee raste am Freitag auf Platz zwei im Riesenslalom von Semmering – obwohl sie nach dem ersten Durchgang nur Zehnte gewesen war. Zu Platz eins fehlten der besten deutschen Alpin-Sportlerin 0,45 Sekunden, die Petra Vlhova aus der Slowakei bei ihrem Riesenslalom-Premierensieg schneller war. Platz drei ging an die französische Weltmeisterin Tessa Worley (0,60).

„Ich hatte nichts zu verlieren, habe probiert anzugreifen und alles rauszuholen“, sagte Rebensburg, „ich bin froh, dass ich es im zweiten Lauf habe rumbiegen können.“ Die 29-Jährige schaffte das zweite Podium in ihrer Paradedisziplin nachei­nander, nachdem sie eine Woche zuvor in Courchevel hinter Mikaela Shiffrin ebenfalls Zweite geworden war. Die Amerikanerin hatte am Semmering nach dem ersten Lauf geführt, war dann aber noch auf Platz fünf abgerutscht. Shiffrin verpasste es damit, als erster Athlet in der Weltcup-Historie bei Damen oder Herren 15 Siege in einem Kalenderjahr einzufahren, hat beim Slalom am Samstag (10.30/13.30 Uhr) aber noch eine Chance dazu.

In Bormio hat sich derweil Josef Ferstl bei der knüppelharten Abfahrt Selbstvertrauen für die wichtigste Phase der alpinen Ski-Saison geholt. Der Oberbayer wurde Elfter und bestätigte seinen Aufwärtstrend im WM-Winter. „Sehr gut, ich bin sehr zufrieden“, sagte der 29-Jährige. Ferstl hatte 1,63 Sekunden Rückstand auf Dominik Paris, der vor seinem Südtiroler Teamkollegen Christof Innerhofer (0,36 Sekunden zurück) einen Heimsieg feierte. Dritter wurde Weltmeister Beat Feuz aus der Schweiz (0,52).

Neben Ferstl, der in den jüngsten beiden Abfahrten die Plätze 13 (Beaver Creek) und zwölf (Gröden) eingefahren hatte, schafften es auch Dominik Schwaiger als 19. (2,17) und Manuel Schmid als 21. (2,20) in die Punkteränge. Andreas Sander enttäuschte dagegen auf Platz 35 (+3,08), Christof Brandner schied aus.

Überschattet wurde das Rennen vom schweren Sturz des Slowenen Klemen Kosi, der mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der slowenische Skiverband teilte mit, Kosi könne Arme und Beine bewegen sowie mit den Ärzten reden. Er habe aber Schmerzen im Nackenbereich.

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Erstellt:
29. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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