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Weiteres Endspiel für die Etzwiesen-Elf

Backnangs Fußball-Oberligist empfängt Neckarsulm

Auf Fußball-Oberligist TSG Backnang wartet das nächste Endspiel. Ab 15.30 Uhr gastiert am Samstag die Neckarsulmer Sport-Union im Etzwiesen-Stadion. Für den Viertletzten ist das Ziel klar. Die nächsten Punkte müssen her, soll’s die Aufholjagd auf den Fünftletzten SV Linx vorwärtsgehen. Einfach wird das aber nicht, haben die Gäste aus dem Unterland derzeit doch einen guten Lauf.

Empfiehlt seiner abstiegsgefährdeten Mannschaft, nicht so sehr auf die Tabelle zu schauen, sondern auf dem Platz Vollgas zu geben: TSG-Vorstandsmitglied Marc Erdmann.Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Empfiehlt seiner abstiegsgefährdeten Mannschaft, nicht so sehr auf die Tabelle zu schauen, sondern auf dem Platz Vollgas zu geben: TSG-Vorstandsmitglied Marc Erdmann.Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

TSG-Teammanager Marc Erdmann macht von vornherein klar, was er von seiner Mannschaft in den noch ausstehenden acht Begegnungen erwartet. „Wir müssen nicht Woche für Woche neue Rechenspiele betreiben. Wir müssen Punkte sammeln. Vor allem gegen die direkten Konkurrenten.“ Zu denen zählte bis vor einem Monat noch der morgige Gegner. Mit vier Siegen in den vergangenen fünf Partien haben sich die Unterländer mittlerweile aber ins Mittelfeld verabschiedet. Völlig unerwartet kam das nicht, wurde Neckarsulm vor der Saison doch eher im ersten Drittel gesehen. Schließlich verfügt die Sport-Union über einen eingespielten und ausgeglichenen Kader

Bei der Backnanger Elf waren die Experten nicht davon ausgegangen, dass sie vorne mitspielt. Dass sich die TSG allerdings so schwertut wie in der Vorrunde, war trotzdem überraschend. Spätestens seit der Winterpause hat sich das Team aber gefangen und ist auf dem Weg, das Mindestziel Rang 15 zu erreichen. Doch dabei soll es nicht bleiben. Ein Platz besser und die Oberligaelf könnte ihrem Verein im Jahr des 100-jährigen Bestehens viel Zittern ersparen. Nachdem Backnang in den vergangenen drei Partien ohne Sieg blieb, beträgt der Abstand auf den Fünftletzten Linx mittlerweile allerdings wieder sieben Zähler. Morgen besteht die große Chance, gegenüber den Badenern Boden gutzumachen. Mit einem Sieg gegen Neckarsulm und bei einer gleichzeitigen Niederlage der Badener gegen Tabellenführer Stuttgarter Kickers.

Marc Erdmann weiß das und macht klar, dass dafür aber zunächst einmal seine Elf ihre Hausaufgaben erledigen muss: „Wir sollten aufhören, leichtfertig Punkte zu verschenken.“ Dabei denkt er nicht nur, aber auch an das 2:2 beim Drittletzten Gmünd. Klar sei dem 1:2-Anschlusstreffer der Normannen ein klares Foul voran gegangen, aber die schwachen Minuten danach sei eigenes Verschulden gewesen, urteilt der Teammanager. Auch deshalb geht Erdmann davon aus, dass Trainer Evangelos Sbonias gegenüber der Partie in Gmünd die eine oder andere Änderung in der Anfangsformation vornehmen wird. Doch egal, wie die Startelf nun aussieht, das Vorstandsmitglied ist sicher: „Wir haben gegen Neckarsulm dann eine Chance, wenn wir an die Leistung aus dem Bahlingen-Spiel oder an die erste Stunde in Gmünd anknüpfen. Allerdings nur dann.“

Personell steht dem nicht viel entgegen, sind doch bis auf den weiterhin verletzten Benito Baez-Ayala sehr wahrscheinlich alle Mann einsatzfähig. Denen macht der Teammanager der TSG klar, dass sie nicht groß auf die Tabelle schauen, sondern auf dem Platz Vollgas geben sollen. Denn: „Abgerechnet wird nicht jetzt, sondern erst am Schluss.“ Und deshalb heißt es für Backnangs Fußballer um Kapitän Oguzhan Biyik und Torjäger Mario Marinic, vor allen Dingen Heimspiele wie gegen Neckarsulm zu nutzen, um der Konkurrenz langsam aber sicher auf die Pelle zu rücken.

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Erstellt:
12. April 2019, 06:00 Uhr

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