Stuttgarter Kickers

Yannick Dreyers Zukunft bei Mainz 05 weiter offen

Stuttgarter Kickers gegen 1. FSV Mainz 05 II heißt das Regionalligaduell am Samstag. Yannick Dreyer kennt beide Teams.

Yannick Dreyer arbeitete von 2016 bis 2023 bei den Stuttgarter Kickers.

© Pressefoto Baumann

Yannick Dreyer arbeitete von 2016 bis 2023 bei den Stuttgarter Kickers.

Von Jürgen Frey

Bei der 0:3(0:2)-Niederlage der Stuttgarter Kickers im Regionalliga-Hinspiel am 23. August 2025 beim 1. FSV Mainz 05 II saß Yannick Dreyer als Zuschauer im Stadion am Bruchweg. Das Rückspiel an diesem Samstag (14 Uhr/Gazi-Stadion) wird er nach dem Training mit seiner Mainzer U-16-Mannschaft via Livestream am Bildschirm verfolgen.

Für Dreyer sind Duelle dieser beiden Clubs etwas Besonderes. Nach seiner Zeit bei seinem Heimatverein im Schwarzwald, dem FV Kickers 09 Lauterbach, arbeitete er von 2016 bis 2023 als Trainer im Nachwuchsbereich und als Co-Trainer der ersten Mannschaft bei den Stuttgarter Kickers. Stets war seine Arbeit in Degerloch hochgeschätzt. Das sprach sich herum. Er bekam das Angebot aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des 1. FSV Mainz 05. Erst trainierte der Sportwissenschaftler und Inhaber der A-Lizenz sowie der DFB-Elite-Jugend-Lizenz die U 15, nun die U 16.

Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Die Mainzer wollen mit ihm verlängern. Er selbst zeigt sich auch nicht abgeneigt, strebt aber verständlicherweise nach oben: „Ich fühle mich sehr wohl in der Stadt und im Verein. Aber klar sehe ich mich nicht ewig im Kinder- und Jugendfußball. Am Ende muss auch die Perspektive stimmen“, hatte der 32-Jährige schon beim Gespräch mit unserer Redaktion vor dem Hinspiel gesagt. Daran hat sich wenig geändert. „Der Stand ist ähnlich“, sagt Dreyer.

„Es gibt keine Deadline“

Man befinde sich in Gesprächen, das gegenseitige grundsätzliche Interesse sei da. „Es gibt keine Deadline für eine Entscheidung, ich sehe das Ganze relativ entspannt“, so der Coach.

Was er am Samstag erwartet? „Ein enges Spiel auf Augenhöhe.“ Die Mainzer haben als Tabellendritter fünf Punkte mehr auf dem Konto als die neuntplatzierten Kickers. „Unsere U23 ist für gute defensive Arbeit bekannt, das Team lässt wenig zu. Die Kickers bringen viel Offensivpower mit – es wird spannend.“

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Erstellt:
19. Februar 2026, 11:20 Uhr

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