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Zverev lässt sich Hintertür für Davis Cup offen

dpa Tampa. Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev steht dem neuen Davis-Cup-Format nach wie vor kritisch gegenüber, hat sich eine Hintertür für eine Teilnahme in diesem Jahr aber offengelassen.

Schließt eine Teilnahme am Davis Cups nicht aus: Tennis-Ass Alexander Zverev. Foto: Andy Wong/AP/dpa

Schließt eine Teilnahme am Davis Cups nicht aus: Tennis-Ass Alexander Zverev. Foto: Andy Wong/AP/dpa

„Wenn wir bis November kein Turnier spielen und in Madrid das erste Turnier ist, wäre ich aber schon heiß, wieder einmal Tennis zu spielen. Deswegen müssen wir mal schauen“, sagte Zverev in einem Interview des „Kicker“. Wegen der Coronavirus-Pandemie ruht der Tour-Betrieb derzeit bis mindestens Mitte Juli.

Zverevs Kritik am neuen Davis-Cup-Format hat aber Bestand. „Ich sage immer, dass ich liebend gerne für Deutschland spiele und hoffentlich auch alle drei Disziplinen bei Olympia bestreiten kann. Ich spiele auch den ATP Cup gerne und habe sehr wohl den Davis Cup geschätzt - solange es noch der echte Davis Cup war“, sagte der 23-Jährige.

Der Gewinner des Davis Cup wird seit dem vergangenen Jahr in einer Endrunde mit 18 Teams in Madrid ermittelt. Die traditionsreichen Heim- und Auswärtspartien sind nur noch in der Qualifikationsrunde möglich. Für Zverev ist damit der Wert des Davis Cups verloren gegangen, weshalb der gebürtige Hamburger bei der Premiere im vergangenen Jahr nicht dabei war. „Ich finde einfach, dass es jetzt nicht mehr der echte Davis Cup ist“, sagte Zverev. Ohne seine Nummer eins schied Deutschland im Viertelfinale gegen Großbritannien aus.

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Erstellt:
27. April 2020, 11:55 Uhr

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