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Zwei Backnanger kehren zurück

Bei den Endspielen um den württembergischen Volleyballpokal wird es ein Wiedersehen geben

MTV-Trainer Sasa Stanimirovic möchte auch am Samstag in Backnang jubeln. Foto: Imago

© imago/Eibner

MTV-Trainer Sasa Stanimirovic möchte auch am Samstag in Backnang jubeln. Foto: Imago

Von Heiko Schmidt

Die Volleyballabteilung der TSG Backnang freut sich auf ein Highlight im Jahr ihres 50. Bestehens. Am kommenden Samstag richten die Murrtaler die Endspiele um den württembergischen Pokal aus. In der Sporthalle Katharinenplaisir wird ab 14 Uhr geschmettert. Zunächst treffen bei den Frauen der Zweitligist Allianz MTV Stuttgart II und der Regionalligist MTV Ludwigsburg aufeinander. Anschließend, gegen 16 Uhr, spielen bei den Männern der Zweitliga-Absteiger SV Fellbach und der Regionalligist TSV Georgii Allianz Stuttgart II.

„Wir freuen uns sehr, die Pokalendspiele ausrichten zu dürfen. Mit unserer dritten Bewerbung hat es endlich geklappt“, sagt TSG-Spielwart Wolfgang Sterzel. Er freut sich besonders, dass nach über fünf Jahren wieder höherklassiger Männervolleyball in Backnang zu sehen sein wird. Denn seit geraumer Zeit stellt die TSG kein Männerteam mehr. „Das schmerzt natürlich“, klagt Sterzel. Aber beim Männerpokalfinale gibt es zumindest ein Wiedersehen mit dem früheren TSG-Akteur Holger Böhme, der seit 15 Jahren für den TSV Georgii Allianz Stuttgart am Ball ist. „Ich kenne die Leute bei der TSG sehr gut. Hans-Peter Richter war lange Zeit mein Trainer in der Jugend“, berichtet Böhme. Deshalb ist für den 41-Jährigen klar: „Ich kehre zum Pflaster meiner Kindheit zurück.“ Schließlich hat er in der Jugend und auch in den ersten Jahren im Männerbereich bei der TSG gespielt. Deshalb findet Böhme: „Es ist schade, dass es bei der TSG kein Männerteam mehr gibt.“

Er sieht beim Pokalfinale sein Team als Außenseiter. Schließlich geht es gegen den SV Fellbach. Der steht zwar als Absteiger aus der Zweiten Bundesliga fest, spielt aber in der neuen Runde in der Dritten Liga und somit noch eine Klasse höher als die Stuttgarter. Bei den Fellbachern ist eigentlich Kapitän Manuel Harms eine feste Größe. Der Backnanger wird aber beim Pokalfinale nicht dabei sein und bei einem Beachvolleyballturnier in Hannover starten. „Aufgrund meines Studiums in Köln werde ich den SV Fellbach nun auch verlassen und in der neuen Saison für den Drittligisten FC Junkersdorf spielen“, erklärt Harms.

Auch beim Pokalfinale der Frauen ist ein Backnanger dabei. Sasa Stanimirovic trainiert im zweiten Jahr den Regionalligisten MTV Ludwigsburg. „Der Kontakt nach Backnang ist nie so richtig abgebrochen“, sagt der 34-Jährige, der von 1994 an insgesamt elf Jahre für die TSG Backnang spielte. Vor zwei Jahren hat er seine aktive Laufbahn beendet und trainiert seitdem die Ludwigsburger Frauen. Und mit diesen möchte Stanimirovic am Samstag den Pokalsieg aus dem vergangenen Jahr wiederholen. „Das wird ganz schwer, ich sehe uns eher als Außenseiter.“ Schließlich geht es gegen den Zweitligisten Allianz MTV Stuttgart II. Dieser kennt die Gegebenheiten in der Backnanger Sporthalle Katharinenplaisir, denn im Achtelfinale gewannen die Stuttgarterinnen an gleicher Stelle bei der TSG mit 3:0.

Ein ähnlich klarer Erfolg ist aber am Samstag wohl nicht zu erwarten. Das sieht auch der Backnanger Spielwart Wolfgang Sterzel so: „Das Frauenvolleyball ist sehenswert, da es bestimmt viele lange Ballwechsel geben wird.“ Die Backnanger freuen sich also auf ein Wiedersehen mit früheren Jugendspielern der TSG und natürlich auf interessante Begegnungen. „Wir erwarten auch einen guten Zuschauerzuspruch“, erklärt Sterzel, der mit seinen Mitstreitern aus dem Verein für optimale Bedingungen für die beiden Finalspiele um den württembergischen Pokal sorgen möchte.

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Erstellt:
25. April 2019, 06:00 Uhr

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