Zwei neue Corona-Fälle beim Giro - Rundfahrt geht weiter

dpa Mailand. Beim 103. Giro d'Italia der Radprofis hat es zwei weitere positive Corona-Tests gegeben. Die dreiwöchige Rundfahrt wird aber nach dem gestrigen Ruhetag heute mit der 16. Etappe über 229 Kilometer von Udine nach San Daniele del Friuli fortgesetzt.

Der Giro d’Italia wird fortgesetzt. Foto: Marco Alpozzi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Der Giro d’Italia wird fortgesetzt. Foto: Marco Alpozzi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Die Organisatoren teilten mit, dass ein Fahrer des Teams UAE Emirates sowie ein Mitarbeiter des Rennstalls AG2R La Mondiale positiv auf das Virus getestet wurden. Insgesamt seien 492 Tests durchgeführt worden.

Das Team UAE Emirates bestätigte in einer Mitteilung, dass sein Fahrer Fernando Gaviria positiv auf Covid-19 getestet wurde. Der 26 Jahre alte Kolumbianer wurde aus dem Wettkampf zurückgezogen. Gaviria sei nach dem positiven Testergebnis vom Team isoliert worden. Er fühle sich „gut und völlig asymptomatisch“, hieß es in der Mitteilung weiter. Es ist das zweite Mal, dass der Kolumbianer positiv auf das Virus getestet wurde, nachdem er bereits im März infiziert war.

Der Giro war am ersten Ruhetag vor einer Woche mit voller Wucht von positiven Corona-Fällen erfasst worden. Zwei Topfahrer und zwei Teams beendeten kurz vor dem Start der zehnten Etappe wegen positiver Tests das Rennen. So mussten der letztjährige Tour-Dritte Steven Kruijswijk sowie der Australier Michael Matthews, der bereits mehrere Etappen bei allen drei großen Landesrundfahrten gewinnen konnte, den Giro vorzeitig beenden.

Die niederländische Jumbo-Visma-Equipe um die beiden Deutschen Tony Martin und Christoph Pfingsten zog sich daraufhin komplett vom Giro zurück. Auch das Michelton-Scott-Team hatte nach vier Positivtests, auch bei Mitfavorit und Teamkapitän Simon Yates, seinen Ausstieg verkündet.

© dpa-infocom, dpa:201020-99-07588/4

Der Giro d’Italia wird fortgesetzt. Foto: Gian Mattia D'alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Der Giro d’Italia wird fortgesetzt. Foto: Gian Mattia D'alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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Erstellt:
20. Oktober 2020, 09:20 Uhr

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