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Zwei Siege müssen her: Deutsche Tennis-Herren unter Druck

dpa Düsseldorf. Der erste Davis-Cup-Tag verlief für das deutsche Team nicht nach Plan. Am Samstag müssen gegen Weißrussland zwei Siege her, um wieder nach Madrid zur Endrunde zu fahren. Ein Selbstläufer wird das aber nicht.

Philipp Kohlschreiber patzte in seinem Einzel gegen den Weißrussen Egor Gerassimow. Foto: Federico Gambarini/dpa

Philipp Kohlschreiber patzte in seinem Einzel gegen den Weißrussen Egor Gerassimow. Foto: Federico Gambarini/dpa

Michael Kohlmann hatte schon vor dem Duell mit Weißrussland gewarnt.

„In der Öffentlichkeit herrscht der Eindruck, das ist eine Art Freilos für uns. Dabei sind die Weißrussen nicht zu unterschätzen“, hatte der Teamchef des deutschen Davis-Cup-Teams vor der Qualifikationsbegegnung in Düsseldorf gesagt. Und leider behielt Kohlmann aus deutscher Sicht recht, denn nach dem ersten Tag steht es zwischen Deutschland und Weißrussland nur 1:1.

Während Jan-Lennard Struff gegen Ilja Iwaschka seiner Favoritenrolle am Freitag gerecht wurde und die deutschen Tennis-Herren in Führung brachte, patzte Routinier Philipp Kohlschreiber gegen die weißrussische Nummer eins Egor Gerassimow. Weshalb nun heute ab 12.00 Uhr (sportdeutschland.tv) alles noch offen ist.

DAS DOPPEL: Kevin Krawietz und Andreas Mies eröffnen den Tag. Die beiden French-Open-Sieger kassierten zu Beginn des Jahres einige Niederlagen, sind inzwischen aber wieder auf Kurs. „In den ersten Spielen des Jahres haben wir uns etwas zu viele Gedanken um alles gemacht“, sagte Krawietz. Gegen Egor Gerassimow und Andrej Wassilewski ist das deutsche Duo klar favorisiert.

STRUFF: Der 29 Jahre alte Warsteiner zeigte am Freitag eine solide Leistung - gewann, ohne zu glänzen. Gegen den Aufschlag starken Gerassimow wird sich Struff steigern müssen. Allerdings ist die deutsche Nummer eins derzeit insgesamt in guter Verfassung und sollte die Partie in Normalform gewinnen.

KOHLSCHREIBER: Der 36 Jahre alte Augsburger erlebt bislang ein schweres Jahr. Bei den Australian Open musste er vor seiner Begegnung in der zweiten Runde verletzt passen, so richtig in Schwung gekommen ist Kohlschreiber seitdem noch nicht. Gegen Gerassimow spielte der Veteran im deutschen Davis-Cup-Team ordentlich, mehr aber auch nicht. Gegen den Weltranglisten-138. Iwaschka ist am Samstag ein Sieg Pflicht.

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Erstellt:
7. März 2020, 05:41 Uhr

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