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Zweimal Edelmetall, einige gute Platzierungen

Backnangs Nachwuchsjudokas kämpfen beim Sichtungsturnier des DJB sowie bei der Landesmeisterschaft

Musste sich bei der Landesmeisterschaft mit Platz fünf begnügen: TSG-Judoka Leon Maier.Archivfoto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Musste sich bei der Landesmeisterschaft mit Platz fünf begnügen: TSG-Judoka Leon Maier.Archivfoto: A. Becher

Von Katharina Klein

In Halle an der Saale sowie Pforzheim kämpften Backnanger Nachwuchsjudokas bei einem hochkarätigen Turnier sowie der Landesmeisterschaft. Und das durchaus erfolgreich. Für Tayla Grauer (Klasse bis 63 Kilogramm) ging es zusammen mit Trainer Jens Holderle nach Halle an der Saale zum Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes. Die Kämpferin der Altersklasse U 17 wurde Siebte. „Im ersten Kampf hat sie dominiert, ist aber am Schluss leider in einen Würgegriff hineingeraten“, berichtete der Coach. Danach ging es für Grauer in der Trostrunde mit fünf folgenden Duellen weiter. „Sie hat drei Kämpfe vorzeitig gewonnen. Das war richtig gut. Sie hat zu ihrer Linie gefunden“, lobte Holderle. Eine Begegnung, die bis in die Verlängerung ging, zehrte dann aber an den Kräften des Talents und so blieb ihm der Einzug in den Kampf um Platz drei verwehrt. „Es ist dennoch ein ordentliches Ergebnis. Für sie gilt es jetzt, sich weiter auf das zu fokussieren, was für sie als Nächstes ansteht“, sagte Holderle in Hinblick auf das Anfang November anstehende Sichtungsturnier in Holzwickede.

Einige von Grauers Vereinskollegen gingen nicht ganz so weit weg von Backnang auf die Matte. Robin Angerer, Valentin Molinari, Leon Maier, Jonas Riener, Nadine Deininger und Saskia Klenk kämpften in Pforzheim bei der baden-württembergischen Einzelmeisterschaft. Besonders Angerer (bis 66) und Molinari (bis 60) hatten etwas zu feiern. Sie kehrten mit der Qualifikation für die deutsche Pokalmeisterschaft zurück. Ersterer kämpfte sich bis ins Halbfinale, wo er dann aber dem Bundesliga-Kämpfer von Heidelberg und dem späteren baden-württembergischen Meister, Jan Mollet, unterlag. In der Trostrunde führte ein Sieg zum Kampf um Platz drei, den er im Golden Score vorzeitig gewann. „Er dominierte den Kampf und warf einen sehenswerten Ippon“, freute sich der begleitende Trainer Steffen Kreft. Molinari wurde ebenfalls Dritter und buchte auch das Ticket für die Pokalmeisterschaften.

Für Leon Maier (bis 81) endete der Wettkampf hingegen mit Platz fünf. Bis ins Halbfinale lief es rund, dann aber versetzte sein Bundesliga-Teamkollege Tobias Wirth dem TSG-Sportler mit einem 15-Minuten-Mammutkampf, der zuungunsten Maiers ausging, einen Dämpfer. „Im Kampf um Platz drei fehlte dann die Kraft“, erklärte Kreft. Jonas Riener (bis 73) beendete die Meisterschaft ebenfalls mit Platz fünf. Auch ihm setzte ein Teamkollege in der Hauptrunde ein Ende: Raphael Plato. „Danach konnte er nicht mehr an die bis dahin tolle Leistung anknüpfen“, bedauerte Kreft.

Die weiblichen Vertreterinnen der TSG holten nicht so viel heraus. Nadine Deininger (bis 70) schaffte keinen Durchmarsch in der Hauptrunde und hatte auch in der Trostrunde Pech. „Sie kämpfte sich bis zum Kampf um den Einzug ins kleine Finale vor, scheiterte aber nach harten und knappen Kämpfen letztlich, obwohl sie einen guten Griffkampf zeigte“, zog Kreft eine positive Bilanz. Saskia Klenk (bis 57) nutzte die Meisterschaft hauptsächlich um Erfahrung zu sammeln, wie Kreft erzählte: „Sie war gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzungsfähig, aber brachte ihre Kontrahentinnen in Bedrängnis.“

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Erstellt:
1. Oktober 2019, 16:00 Uhr

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