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Zweiter Viertelfinaltag der Europa League

dpa Duisburg. Inter Mailand und Manchester United haben ihre Halbfinal-Tickets in der Europa League gelöst. Gegen wen sie spielen, erfahren sie heute. In Duisburg tritt ein Dreifach-Champion des Wettbewerbs an.

Romelu Lukaku (l) von Inter Mailand und seine Mannschaftskollegen haben Grund zur Freude. Foto: Marius Becker/dpa

Romelu Lukaku (l) von Inter Mailand und seine Mannschaftskollegen haben Grund zur Freude. Foto: Marius Becker/dpa

Am heutigen Dienstag werden die zwei weiteren Halbfinal-Teilnehmer für das Europa-League-Turnier in Nordrhein-Westfalen ermittelt.

Die Bundesliga schaut nur zu. Bayer Leverkusen scheiterte am Vortag im Viertelfinale an Inter Mailand. Zuvor hatten sich in der Vorwoche schon der VfL Wolfsburg (gegen Schachtjor Donezk) und Eintracht Frankfurt (gegen den FC Basel) im Achtelfinale verabschiedet.

Inter darf sich dagegen auf das Semifinale gegen den Sieger der Partie Donezk - Basel freuen. Man United bekommt es mit den Wolverhampton Wanderers oder dem FC Sevilla zu tun. Die Vorschlussrunde wird am 16. und 17. August in Köln und Düsseldorf gespielt.

SCHACHTJOR DONEZK - FC BASEL (21.00 Uhr) in Gelsenkirchen

Die Ausgangslage: Der Meister der ukrainischen Premier League gilt als sehr spielstark und ist mit zahlreichen Brasilianern bestückt. Der VfL Wolfsburg hatte beim 0:3 im Achtelfinal-Rückspspiel in Kiew nicht den Hauch einer Chance. Die vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Marcel Koller trainierten Baseler sind eine kleine Überraschung im Viertelfinale, gelten im Duell mit Donezk nur als chancenreicher Außenseiter. Immerhin aber warf das Team Eintracht Frankfurt eine Runde zuvor souverän aus dem Wettbewerb.

Die Stars: Der frühere Schalker Jewgeni Konopljanka, Stürmer Junior Moraes, der beim 3:0 gegen Wolfsburg zweimal traf, und Flügelspieler Maison sind bei Schachtjor zu beachten. Bei den Schweizern gibt es keine großen Stars. Taulant Xhaka und Fabian Frei bestimmen den Rhythmus im defensiven Mittelfeld.

Das sagen die Trainer:

Marcel Koller (FC Basel): „Das ist eine hervorragende Mannschaft mit technisch schnellen Einzelspielern. Das wird ein richtig dicker Brocken. Aber wir werden unsere Möglichkeiten bekommen in einem Spiel. Mit Verlängerung und Elfmeter ist viel möglich.“

Luís Castro (Schachtjor Donezk): „Wir haben genug Qualität, um in jedem Stadion der Welt gegen jedes Team der Welt zu spielen. Natürlich gewinnen wir manchmal nicht, aber wir geben immer unser Bestes. Es freut mich, wenn wir unseren Fans und dem Club Freude bereiten. Wir werden unserem Stil immer treu bleiben.“

WOLVERHAMPTON WANDERERS - FC SEVILLA (21.00 Uhr) in Duisburg

Die Ausgangslage: Der FC Sevilla ist zusammen mit Atlético Madrid Rekord-Titelträger der Europa League und auch gegen die Engländer Favorit. Der Viertplatzierte der vergangenen Saison in der spanischen Primera División gewann den Wettbewerb 2014, 2015 sowie 2016. Im Achtelfinale setzte sich Sevilla gegen die AS Rom durch, Wolverhampton erreichte gegen Olympiakos Piräus die Runde der besten acht Mannschaften.

Die Stars: Mit 14 Toren in der Liga leistete der Argentinier Lucas Ocampos bei Sevilla einen großen Beitrag zu Rang vier und zur Qualifikation für die Champions League, zudem ist der spanische Weltmeister von 2010, Jesús Navas, eine wichtige Stütze des Teams. Für die Wolves war der Mexikaner Raúl Jiménez mit 17 Treffern der erfolgreichste Torschütze in der Premier League. Über große internationale Erfahrung verfügen bei den Engländern zudem die beiden portugiesischen Europameister von 2016, Rui Patrício (Torwart) und João Moutinho (Mittelfeld).

Das sagen die Trainer:

Nuno Espírito Santo (Wolverhampton Wanderers): „Für uns ist eine lange Reise, die vor drei Jahren in der Championship (Anm.: zweite englische Liga) begonnen hat. Ich freue mich sehr auf morgen und darauf, ein gutes Spiel zu machen.“

„Sevilla ist eine sehr gute Mannschaft, ein harter Konkurrent. Es wird eine große Herausforderung für uns.“

Julen Lopetegui (FC Sevilla): „Die Wolves haben exzellente Fußballer, sie spielen schon lange auf die gleiche Art und Weise, sie sind sehr stabil.“

© dpa-infocom, dpa:200811-99-119971/4

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Erstellt:
11. August 2020, 05:07 Uhr

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