Eurovision Song Contest 2026
ESC in Wien – Das sind die Finalisten
Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist komplett: Hier erfahren Sie, welche Länder es ins Finale geschafft haben – und in welcher Reihenfolge sie am Samstag auftreten.
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6 aus 25: Beim ESC-FInale sind mit Großbritannien, Deutschland, Griechenland, Finnland, Frankreich und Gastgeber Österreich (von links oben im Uhrzeigersinn) mit dabei.
Von dpa/gun
Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist komplett: Am Donnerstagabend qualifizierten sich im zweiten Halbfinale in Wien zehn weitere Länder für das große Finale mit 25 Teilnehmern am Samstag. Unter den erfolgreichen Halbfinalisten sind Australien und Dänemark, die beide zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.
Delta Goodrem rechtfertigte in der Wiener Stadthalle mit ihrer Ballade „Eclipse“ die hohen Erwartungen an eine starke Platzierung Australiens – die in ihrem Heimatland äußerst erfolgreiche Sängerin zeigte einen perfekt inszenierten Auftritt. Australien nimmt seit 2015 an dem Wettbewerb teil, es bekam als assoziiertes Mitglied der europäischen Rundfunkunion EBU damals ein Startrecht.
Die Liste der 25 Finalisten ist komplett
Von den erfolgreichen Teilnehmern des zweiten Halbfinales werden auch dem Dänen Sören Torpegaard Lund mit seinem auf dänisch gesungenen „For Vi Gar Hjem“ Siegchancen zugerechnet – das Lied ist eine kühle Popnummer mit provokativer Bühnenshow.
Qualifizieren konnte sich auch die Rumänin Alexandra Capitanescu mit ihrem Lied „Choke me“. Die Rocknummer sorgte im Vorfeld für Kritik - Kritiker sehen darin eine Verharmlosung von sexuell motivierten Würgespielen. Neben diesen drei Ländern schafften es auch Bulgarien, die Ukraine, Norwegen, Malta, Zypern, Albanien und Tschechien ins Finale. Ausgeschieden sind dagegen Aserbaidschan, Luxemburg, Armenien, die Schweiz und Lettland.
In den Wettbüros vorne steht seit Wochen Finnland, das sich bereits im ersten Halbfinale am Dienstag qualifizierte. Auch Griechenland und Israel, die sich ebenfalls Dienstag qualifizieren konnten, werden von den Wettbüros Siegchancen zugerechnet.
Liste der Finalisten in der Reihenfolge ihrer Auftritte
- Dänemark – Søren Torpegaard Lund – „Før Vi Går Hjem“
- Deutschland – Sarah Engels – „Fire“
- Israel – Noam Bettan – „Michelle“
- Belgien – ESSYLA – „Dancing on the Ice“
- Albanien – Alis – „Nân“
- Griechenland – Akylas – „Ferto“
- Ukraine – LELÉKA – „Ridnym“
- Australien – Delta Goodrem – „Eclipse“
- Serbien – LAVINA – „Kraj Mene“
- Malta – AIDAN – „Bella“
- Tschechien – Daniel Zizka – „CROSSROADS“
- Bulgarien – DARA – „Bangaranga“
- Kroatien – LELEK – „Andromeda“
- Vereinigtes Königreich – LOOK MUM NO COMPUTER – „Eins, Zwei, Drei“
- Frankreich – Monroe – „Regarde !“
- Moldau – Satoshi – „Viva, Moldova!“
- Finnland – Linda Lampenius x Pete Parkkonen – „Liekinheitin“
- Polen – ALICJA – „Pray“
- Litauen – Lion Ceccah – „Sólo quiero más“
- Schweden – FELICIA – „My system“
- Zypern – Antigoni – „Jalla“
- Italien – Sal Da Vinci – „Per sempre sì“
- Norwegen – JONAS LOVV – „YA YA YA“
- Rumänien – Alexandra Căpitănescu – „Choke me“
- Österreich – COSMÓ – „Tanzschein“
ESC im Zeichen des Konflikts um die Teilnahme Israels
Die Chance für Sarah Engels, die mit dem Song „Fire“ für Deutschland antritt und bei der Show am Samstag schon als zweite dran ist, werden dagegen als ziemlich gering eingeschätzt.
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