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So klingt die Sommerzeit

22. classic-ope(r)n-air auf dem Backnanger Marktplatz unter Leitung von Rainer Roos

Das 22. classic-ope(r)n-air steht unter dem Titel „Summertime“ – nach der gleichnamigen Komposition von George Gershwin. Wie immer ist das classic-ope(r)n-air ausverkauft, aber es gibt am Abend noch Schönwetterkarten – so es denn zu keinem bedrohlichen Gewitter kommt. Aber sowohl Dirigent Rainer Roos als auch Kulturamtsleiter Martin Schick sind da zuversichtlich.

Eingespieltes Team: Dirigent Rainer Roos und Musiker vom Staatsorchester Stuttgart sowie von den Stuttgarter Philharmonikern. Archivfoto: E. Layher

© Edgar Layher

Eingespieltes Team: Dirigent Rainer Roos und Musiker vom Staatsorchester Stuttgart sowie von den Stuttgarter Philharmonikern. Archivfoto: E. Layher

Von Ingrid Knack

BACKNANG. „Ich freue ich mich auf einen stimmungsvollen Sommerabend“, zeigt sich Rainer Roos im Vorfeld der beliebten Traditionsveranstaltung in Backnang wie gewohnt optimistisch. Er bringt 47 Musiker, Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart und der Stuttgarter Philharmoniker, sowie die Solisten Jana Marie Gropp (Sopran), Aaron Cawley (Tenor) und Matias Tosi (Bass-Bariton) mit. „Aaron Cawley und Jana Marie Gropp waren auch im vergangenen Jahr da, Matias Tosi zuletzt 2015“, so Roos. Die treuen classic-ope(r)n-air-Besucher werden sich sicher gerne an die Sänger erinnern. Denn Rainer Roos hat ein gutes Händchen in der Auswahl der Künstler, die er engagiert. Auch als Intendant der Zwingenberger Schlossfestspiele gelingt es ihm immer wieder, herausragende Künstler zu verpflichten. Rainer Roos geht in diesem Jahr bereits in seine fünfte Zwingenberger Spielzeit. Dass er die traditionsreichen Schlossfestspiele sehr erfolgreich in eine neue Ära geführt hat, daran gibt es keinen Zweifel. „Unter seiner Leitung ist der kleine Festspielort in der Musicalszene inzwischen viel mehr als ein Geheimtipp, und so geben sich regelmäßig hier internationale Stars die Ehre“, schreibt die Rhein-Neckar-Zeitung. Auch in Backnang ist es Roos gelungen, das classic-ope(r)n-air inhaltlich so weiterzuentwickeln, dass neben den traditionellen Elementen wie den Opernarien im ersten Teil immer auch Ausflüge in andere Genres und musikalische Überraschungen ihren Platz haben.

In den Anfängen sei das Backnanger classic-ope(r)n-air „enger an der Opernmusik drangewesen“, sagt Kulturamtsleiter Martin Schick. Mit den Jahren habe es aber immer Veränderungen innerhalb des Programms gegeben. „Ihm fällt immer etwas ein, wie man das Programm aufbricht. Er geht es offen und dynamisch an“, sagt Schick über Roos. Diesmal findet sich beispielsweise die „Fluch der Karibik“-Fantasie auf dem Programmzettel. Durch das pfiffige Konzept des classic-ope(r)n-air-Leiters werden nach den Beobachtungen von Schick Menschen unterschiedlichster Altersklassen angesprochen. Und jedes Jahr werden es mehr Personen, die das Konzert erleben wollen. Dies kann man – da es als ausverkauft gilt, wenn Karten an so viele Menschen verkauft sind, wie im großen Saal des Bürgerhauses Platz finden (falls man wegen schlechten Wetters dorthin ausweichen muss) – an den Schönwetterkarten ablesen, für die es in den vergangenen Jahren eine immer größere Nachfrage gab. Wer sicher eine Konzertkarte bekommen will, darf nicht zu lange abwarten. Martin Schick: „Wer im Frühjahr noch keine Karten hat, muss sich beeilen.“

Ein Blick auf die Wettervoraussage lässt übrigens nicht völlige Entspannung zu. „Abends ist es in Backnang vielfach wolkig bei Temperaturen von 18 bis 21 Grad Celsius. Nachts wird es zu Gewittern kommen bei einer Temperatur von 16 Grad Celsius“, war gestern am frühen Abend auf wetter.com zu lesen. „Wir werden versuchen, ein wenig ins Risiko zu gehen“, gibt Kulturamtsleiter Schick Auskunft. Schon manches Mal gab es die Situation, dass es am Nachmittag so aussah, als könne die Veranstaltung nicht im Freien stattfinden. Die Verantwortlichen setzten aber auf Abwarten – und das Glück war auf ihrer Seite. Oder nur ein kleiner Regenschauer prasselte darnieder, den das Publikum gelassen hinnahm.

Die Schönwetterkarten kosten 31, 27 oder 23 Euro. Sie können im Vorfeld reserviert werden. Und zwar nur telefonisch unter folgender Nummer: 07191/894-567.

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Erstellt:
14. Juni 2019, 06:00 Uhr

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