1234 Tage in russischer Gefangenschaft
Mariia Yakymenko aus Auenwald freut sich über die Befreiung ihres Sohns. Von Mai 2022 bis Oktober 2025 saß der ukrainische Soldat in russischen Gefängnissen. Seine Mutter hofft jetzt auf eine bessere Zukunft und würde ihren Sohn gerne nach Deutschland holen.
Dmytro Yakymenko diente bei der ukrainischen Marine. Nach dem verlorenen Kampf um das Asow-Stahlwerk geriet er in russische Gefangenschaft. Fotos: privat
Von Uta RohrmannAuenwald. Lange konnte Mariia Yakymenko nicht darüber reden. Zu tief saß der Schmerz. Dmytro, der älteste Sohn, war in russische Gefangenschaft geraten. Mehr wusste sie nicht. Und sie konnte nichts tun. Das Leben musste weitergehen. Zumal sie und ihr Mann Ruslan noch weitere Kinder haben – eine volljährige Tochter, die gerade ihr Pädagogikstudium begonnen hatte, als der Krieg in d...
