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20 neue Wohnungen für Allmersbach

Gemeinderat befürchtet eventuelle Beschwerden wegen der Nähe zum Sportplatz

20 neue Wohnungen für Allmersbach

ALLMERSBACH IM TAL. Im Bildäcker werden zwei neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen entstehen. Der Gemeinderat hat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig den Bebauungsplänen zugestimmt. Die Häuser seien ähnlich geplant wie jene, die sich momentan in nächster Nähe im Bau befinden, erklärte Markus Schatz vom Schwaikheimer Architekturbüro Schatz und Collin, die zusammen mit dem Bauträger, Wohnbau Paulus, schon an anderen Projekten in Allmersbach maßgeblich beteiligt waren. Beide Gebäude sind laut Architektenplänen barrierefrei zu erreichen und verfügen jeweils über einen Aufzug.

Zu den beiden Wohnhäusern gehören zwei Fahrradhäuser, sechs Stellplätze im Freien und eine Tiefgarage mit 24 Stellplätzen, die von beiden Treppenhäusern direkt erreichbar ist. Dazu kommen ein Spielplatz und eine Grünzone. Das Gefälle von drei Metern Unterschied werde man mittels der Tiefgarage ausgleichen. Die Mehrfamilienhäuser bestehen aus je drei Geschossen aus sechs Zweizimmerwohnungen, zwölf Vierzimmerwohnungen und zwei Dreizimmerwohnungen und erhalten ein Flachdach. Um ein großes Spektrum an Wohnungen zu schaffen, werden die obersten Wohnungen keinen Balkon, sondern Dachterrassen bekommen.

An den Plänen hatten die Räte kaum Kritik zu üben, doch Eberhard Bauer von der Neuen Liste Allmersbach-Heutensbach (NLAH) bemängelte, dass nur ein Plan eines einzigen Anbieters, nämlich der der Wohnbau Paulus, in der Gemeinderatssitzung vorgestellt wurde: „Es sieht so aus, als hätte Paulus das schon in der Tasche“, kritisierte er.

Der Allmersbacher Bürgermeister Ralf Wörner sagte: „Never change a winning team“, und berief sich auf monetäre Gründe: „Da kommt keiner an Paulus ran.“ Auch hob er die Homogenität zu den in Bau befindlichen Gebäuden heraus: „Es wäre suboptimal, wenn daneben etwas ganz anderes entstehen würde.“ Bauer gab zu Bedenken, dass eine Konkurrenzsituation auch Vorteile haben könnte. „Wenn man gute Sachen hat, sollte man daran festhalten“, beschloss Wörner die Diskussion.

Doch eine viel größere Sorge machte sich unter den Räten breit. Inge Kurz (NLAH): „Der bestehende Sportplatz mit all dem Trainingsverkehr und den Spielen darf nicht darunter leiden.“ Es gäbe sicherlich Leute, die sich vom Lärm belästigt fühlten. Es dürfe keinen Ärger geben, dass man dann Schallschutzwände oder Ähnliches aufbauen müsse. „Hier ist nun mal ein Sportplatz und der ist so und so laut und darf das auch sein.“ Nach Ergebnissen des Schallgutachtens liegt der Geräuschpegel am Sportplatz teilweise deutlich unter den Maximalwerten. Doch zur Sicherheit fordert Kurz: „Das sollte in den Verträgen festgehalten werden.“

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Erstellt:
6. März 2019, 06:00 Uhr

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