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60-Jähriger stirbt nach Unfall in See bei Rheinstetten

dpa/lsw Rheinstetten. Ein 60-Jähriger ist nach einem Badeunfall in einem See bei Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) gestorben. Taucher bargen den Mann am Sonntag in etwa zehn Metern Tiefe aus dem Wasser, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (Bezirk Karlsruhe) mitteilte. Eine Passantin hatte beobachtet, wie der Mann untergegangen war und die Rettungskräfte alarmiert. Er wurde reanimiert, starb aber später im Krankenhaus. Warum der Mann unterging, war erst einmal unklar.

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Simon Deck, diensthabender Einsatzleiter des DLRG Bezirk Karlsruhe, zeigte sich laut Mitteilung durch die hohen Besucherzahlen an den Badeseen in der Region besorgt. „Gerade weil der Besuch von Schwimmbädern noch eingeschränkt ist, erinnern wir mit Nachdruck daran, dass man nur als geübter Schwimmer im Badeseen abseits der Hüfttiefe schwimmen sollte und selbst dann nicht vor einem Unfall gefeit ist.“

Die Rettungskräfte brachten an einem nahe gelegenen Baggersee im Kreis Karlsruhe am Sonntag auch eine junge Frau wieder ans Ufer, „die sich trotz schlechter Schwimmfähigkeit ins kühlende Nass begeben hat und dort in Panik geriet“, wie die DLRG mitteilte.

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Erstellt:
19. Juli 2020, 21:08 Uhr

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